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Pinneberger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 03:29 Uhr

Appen setzt auf Wachstum

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Appens Bürgermeister Banaschak blickt auf 2013 zurück und nennt die Herausforderungen für das Jahr 2014

shz.de von
erstellt am 04.Jan.2014 | 16:00 Uhr

„Die Finanzen waren 2013 eines der zentralen Themen und werden uns auch in Zukunft beschäftigen“, sagt Appens Bürgermeister Hans-Joachim Banaschak (CDU). In diesem Jahr sei es gelungen, ein Defizit in eine Rücklage in Höhe von rund 300 000 Euro umzuwandeln. Trotz der Reserven sieht der Etat 2014 aber ein Minus von 66 000 Euro vor. „Ich hoffe, dass es uns gelingt, den Haushalt wieder auszugleichen“, so Banaschak. Das Gemeindeoberhaupt blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Schließungen und Neubauten im Ortskern, „Appen musiziert“, Jubiläumsfeierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Unteroffizierschule der Luftwaffe – es war 2013 einiges in Appen los.

Erfreulich ist aus Sicht Banaschaks, dass die Bindungen zwischen Bundeswehr und Gemeinde noch enger geworden sind. Das unterstreiche die Patenschaft zwischen der Gemeinde und der Unteroffizierschule der Luftwaffe.

Die entsprechende Vereinbarung wurde im November in der Marseille-Kaserne unterzeichnet. Mit Leben erfüllt die Partnerschaft vor allem die Feuerwehr und das „Appen musiziert“-Team, die für ihren Einsatz von der Gemeinde mit Urkunden belohnt wurden. Von besonderer Bedeutung ist für den Bürgermeister die Entwicklung im Ortskern. „Die Schließung der Sparkasse ist ein harter Schlag für uns“, betont Banaschak. Er hofft, dass es stattdessen gelingt, die VR Bank nach Appen zu locken. Positiv sei, dass zumindest der Leerstand auf dem Schlecker-Gelände bald der Vergangenheit angehört. Dort wird derzeit ein Restaurant gebaut, das vermutlich schon Anfang 2014 eröffnet werden könne, so der Bürgermeister. Eine Bereicherung für Appen sei auch der fast fertige Neubau des Gemeindehauses der evangelischen St. Johannes-Kirchengemeinde am Opn Bouhlen.

In 2014 hofft das Gemeindeoberhaupt auf weitere Bauarbeiten in Appen. So müsse beispielsweise die Hauptstraße dringend saniert werden. Die zuständige Landesbehörde habe bereits versprochen, dass etwas passieren werde. Zu hohe Erwartungen dämpft der Bürgermeister aber: „In welchem Jahr das sein wird, wurde aber nicht gesagt.“

Die Erweiterung des Gewerbegebietes und die Schaffung neuer Baugrundstücke im Bereich Bargstücken/Op de Lohe stehen auf der Prioritätenliste der Appener Politik ganz oben, betont Banaschak. Um die erforderlichen Grundstücke zu erwerben, nehme die Gemeinde eine siebenstellige Summe in die Hand. Das Risiko sei überschaubar, da durch die Vermarktung der Flächen auch hohe Einnahmen erzielt werden. Das Baugebiet im Bereich Bargstücken/Op de Lohe könnte sogar größer werden als ursprünglich geplant.

Eigentlich ging die Gemeinde davon aus, dass in dem Gebiet nur acht Wohneinheiten entstehen. Nun könnte sogar der Erwerb weiterer Flächen möglich sein. Das würde Platz für bis zu 30 Wohneinheiten schaffen. „Selbst dann wird die Nachfrage immer noch das Angebot übersteigen“, sagt der Bürgermeister.

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