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Pinneberger Tageblatt

20. August 2017 | 04:01 Uhr

Appell: Alte Häuser besser schützen

vom

Pinneberg | "Es gibt so viele schöne alte Häuser in Pinneberg, die nicht unter Denkmalschutz stehen", betont Astrid Budszus von der lokalen Agenda 21. Um die Reste des historischen Pinnebergs zu erhalten, möchten Budszus und ihre Mitstreiter - darunter der unabhängige Ratsherr Manfred Strache - nun zur Tat schreiten. "Alle erhaltenswerten Häuser in Pinneberg sollten registriert werden", so die Aktivistin. Ein Hauskataster soll eindeutig festhalten, wo Gebäude nicht einfach zum Abriss freigegeben werden sollen. Vorbild sind Gleichgesinnte in Rellingen, angeführt vom Fraktionsvorsitzenden der dortigen Grünen, Konrad Wolf.

Das Kataster wäre ein erster Schritt, eine Bestandsaufnahme. Damit die alten Häuser tatsächlich geschützt werden können, soll auch eine sogenannte Gestaltungssatzung her. Darin könnten gewisse Vorgaben für die Pflege des Pinneberger Stadtbilds gemacht werden - sowohl hinsichtlich des Abrisses bestehender Häuser, als auch bei der Gestaltung von Neubauten. Budszus:

"So etwa wie in der Bismarckstraße soll nicht wieder passieren. Alles war einheitlich bebaut und jetzt stellt jemand so einen Klotz da hin." . Am Montag, 19. August, haben die Organisatoren eine Versammlung im Raum D des Rathauses, Bismarckstraße 8, einberufen. Dort soll vor allem ein Termin gefunden werden, an dem sich die Aktivisten mit Politikern treffen können.

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erstellt am 17.Aug.2013 | 03:14 Uhr

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