Antrittsbesuch der Bündnisgrünen bei Urte Steinberg

<strong>Bundestagsabgeordnete Dr. Valerie Wilms</strong> (links) besucht Bürgermeisterin Urte Steinberg gemeinsam mit Kreisfraktionschef Thomas Giese (Zweiter von rechts) und Hans-Jürgen Bethe (Vorstand). <foto>pt</foto>
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Bundestagsabgeordnete Dr. Valerie Wilms (links) besucht Bürgermeisterin Urte Steinberg gemeinsam mit Kreisfraktionschef Thomas Giese (Zweiter von rechts) und Hans-Jürgen Bethe (Vorstand). pt

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16. Mai 2013, 01:14 Uhr

Pinneberg | Gut 100 Tage ist Urte Steinberg als neue Pinneberger Bürgermeisterin im Amt, Grund genug für einen Antrittsbesuch der Bündnisgrünen aus dem Kreis. Die Bundestagsabgeordnete Dr. Valerie Wilms, Kreisfraktionschef Thomas Giese und Hans-Jürgen Bethe vom Vorstand haben sich zu einem Meinungsaustausch mit Bürgermeisterin Steinberg getroffen.

Schwerpunkte des Gedankenaustauschs waren sowohl die Zusammenarbeit der Kommunen im Kreis als auch die aktuelle Situation bei der Bahnanbindung. "Wir haben die Zusammenarbeit der Stadt Pinneberg mit dem Kreis und den angrenzenden Kommunen ganz gezielt angesprochen und mit Urte Steinberg eine aufgeschlossene Gesprächspartnerin erlebt", bekannte Thomas Giese. Besonders gefreut habe die Politiker, dass die Stadt die Grundsicherungsleistungen nach dem Sozialgesetzbuch weiter betreue. Hier habe die Bürgermeisterin echte Überzeugungsarbeit geleistet.

Bei der Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden waren sich alle Gesprächspartner einig. Giese: "Hier kann noch einiges verbessert werden. Insbesondere durch Bündelung von Aufgaben sind noch erhebliche Einsparpotentiale zu heben." Angesprochen wurden auch eine Wirtschaftsförderung zusammen mit den Umlandgemeinden und die Ausweisung neuer gemeinsamer Gewerbegebiete. "Die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises (WEP) kann hier gemeinsam mit der Stadt Pinneberg neue Wege gehen", war sich Steinberg sicher. Dadurch könnten bestehende Betriebe, die Stadt und der Kreis gemeinsam profitieren.

Weiteres Thema: die Situation am Bahnhof Pinneberg. Diese ist höchst unbefriedigend. Der Bahnhof und das Bahnhofsumfeld müssen dringend saniert und umgestaltet werden. Alle am Gespräch Beteiligten waren sich einig, dass Druck auf die Bahn ausgeübt werden müsse, damit sich etwas bewegt. Pinneberg wird im Rahmen der Umgestaltung nicht nur das Umfeld für Fahrgäste attraktiver gestalten. Auch mehr Parkplätze sind notwendig. Denn während der Bauarbeiten an der A7 werden mehr Pendler dem Stau entgehen wollen und die S-Bahn nach Hamburg benutzen. Ein Einschnitt in der Anbindung Pinnebergs an Kiel und Hamburg wird sich negativ auswirken. "Hier muss alles getan werden, um die Einschränkungen im Fahrplan der Regionalzüge zu verhindern", so Wilms. Bürgermeisterin Steinberg dürfe sich aller Unterstützung der Bundestagsabgeordneten sicher sein.

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