Anspannung groß,Freude größer

Die WoBo-Handballer glänzten in Berlin.
Die WoBo-Handballer glänzten in Berlin.

Handballer des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums erzielen fünften Platz bei Jugend trainiert für Olympia

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19. Juni 2019, 16:00 Uhr

Halstenbek | Nach dem Gewinn der Landesmeisterschaft Ende März kam für die Jugendlichen des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums (WoBo) noch das Bundesfinale in Berlin bei Jugend trainiert für Olympia dazu. Die Anspannung war groß, aber die Freude dann noch größer, als die Handball-Jungs den fünften Platz erzielten.

„Viel organisatorische Arbeit war im Vorfeld gefragt“, wie sich die Coaches Claas Christophel (Lehrer WoBo) und Stephan Philipps (Vereins-Coach HTS/BW96 Handball) einig waren. Die fünf Tage in Berlin seien ein großartiges Event, mit viel Rahmenprogramm und Handball der Extraklasse gewesen.

Die WoBo-Jungs spielten mit der Sportschule Magdeburg (Kaderschmiede des SC Magdeburg), der Elite Schule des Sports, dem Gymnasium am Rothenbühl aus Saarbrücken und dem Kooperationspartner der Rimpar Wölfe (2. BL Herren), der Wolfskeehl Realschule Würzburg, in einer Gruppe. „Der Hammer direkt am Anfang“, sagte Stephan Philipps. Denn die Magdeburger waren der Titelverteidiger. „Etwas weich waren die Knie da schon“, sagte Philipps. Ein stetes hin und her, welches am Ende 11:10 für Magdeburg ausging. Mit einem Sieg gegen Saarbrücken und Würzburg war die Qualifikation für die besten acht Teams in Deutschland geschafft, so Philipps. Beeindruckt spielten die Halstenbeker am dritten Tag gegen den absoluten Top-Favoriten Brandenburg.

„Schränke, Schränke und noch mehr Schränke“, sagte Philipps. „Schwer beeindruckt kamen wir trotzdem schnell ins Spiel und spielten auf Augenhöhe.“ Final siegten die Brandenburger mit 14:8. Damit war das Halbfinale verpasst und der fünfte Platz das nächste Ziel. Hierfür musste ein Sieg gegen den Meister Rostock her. „Ein aggressiver Gegner versuchte mit harter Spielweise das Heft in die Hand zu nehmen. Aber wir spielten 19:12 und die sicherten uns die Chance auf den fünften Platz“, sagte Philipps.

Vier Stunden verdiente Pause und dann ging es weiter gegen Northeim (Niedersachsen), so Philipps. „Hier haben zwei Teams gezeigt, wie großartig Schulhandball sein kann“, sagte Philipps. Ständig wechselte die Führung, wodurch sich kein Team in Führung bringen konnte. „In einem harten, aber fairen Drama entschieden wir das Spiel schließlich für uns“, sagte Philipps Unbändiger Jubel bei den Halstenbeker Jungs. „Eine super Leistung, die so im Vorfeld nicht zu erwarten war.“ Eine großartige Veranstaltung, die im 50. Jahr ihres Bestehens immer noch alle begeistert, so Philipps. Schon auf dem Rückweg nach Halstenbek wurden die Teams für das nächste Jahr geschmiedet, mit dem Ziel, in drei bis vier Jahren die Landesmeisterschaften zu gewinnen. Nach dem Motto: „Let’s go WoBo!“

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