Angelverein feiert 40. Geburtstag

Sportwart Michael Franke (von links), Jugendwart Michael Kolland, Kassenwart Manfred Maske, stellvertretender Vorsitzender Peter Demuth, Vorsitzender Julian Jenkel, ehemaliger Vorsitzender Erich Ostermann, früherer Gewässerwart Peter Suhl, Gewässerwart Frank Peritz und die stellvertrende Jugendwartin Daniela Siemßen freuten sich über die zahlreichen Gäste.
Sportwart Michael Franke (von links), Jugendwart Michael Kolland, Kassenwart Manfred Maske, stellvertretender Vorsitzender Peter Demuth, Vorsitzender Julian Jenkel, ehemaliger Vorsitzender Erich Ostermann, früherer Gewässerwart Peter Suhl, Gewässerwart Frank Peritz und die stellvertrende Jugendwartin Daniela Siemßen freuten sich über die zahlreichen Gäste.

Mitglieder wollen auch Jugendliche für den Sport begeistern / Gefischt wird ausschließlich für den Verzehr

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30. Juni 2018, 12:54 Uhr

Der Angelverein Winzeldorf öffnete kürzlich anlässlich seines 40. Geburtstags seine Pforten. Auf den Wiesen, die an das 3500 Quadratmeter große Angelgewässer des Vereins in der Winzeldorfer Straße in Bönningstedt angrenzen, hatten die Mitglieder ein Angel-Zielwerfen aufgebaut.

Jugendwart Michael Kolland führte Kinder, Jugendliche sowie ältere Interessierte in die Grundbegriffe des Castingsports, der in Hamburg sogar Bestandteil der Sportfischerprüfung, also dem Angelschein, ist. Während in der Disziplin des Angelpräzisionssportes bei Meisterschaften mit kleinen Bleigewichten bis zu 400 Metern weit geworfen wird, ging es bei den Bönningstedtern mehr um den Spaß.

„Wir müssen uns ja etwas einfallen lassen, wie wir auch die Kinder an die Angel bekommen“, sagte Julian Jenkel. Er ist seit 2014 Vorsitzender des Vereins und möchte frischen Wind für den Nachwuchs in seinen Sport einbringen.

Sein Verein zählt heute 60 Mitglieder, davon acht Jugendliche. „Es gibt viele Kinder, die Lust zum Angeln haben, aber im Alter von 14 bis 18 Jahren haben sie dann in der Regel andere Interessen“, sagte Jenkel.

Bei einigen Menschen sei der Angelsport auch negativ behaftet, erläuterte Erich Ostermann, der den Verein am 4. April 1978 mitgegründet hat und vor Jenkel 35 Jahre lang führte. Ostermann betonte daher: „Wir betreiben ausschließlich Hege-Fischen, kein Wettangeln, das heißt wir angeln für den Verzehr. Bei uns wird kein Fisch weggeschmissen.“ In ihrem Gewässer gibt es Karpfen, Schleie, Aale, Hechte, Rotaugen, Forellen und Störe.

Die Mitglieder achten sehr darauf, dass die Wasserqualität des Regenrückhaltebeckens kontinuierlich gut ist. Fische werden regelmäßig eingesetzt. Es komme sogar zur Vermehrung, sagte Ostermann. Erst kürzlich habe er Karpfenlaiche gesehen. Auf der Nordwestseite des Gewässers gibt es ein Seerosenfeld, denn auch Wasserpflanzen seien wichtig für die Fische. Dass sich die Angler auch mit der Verwertung auskennen, demonstrierte Vereinsmitglied Wolfgang Hoyer. Er hatte seinen Räucherofen mitgebracht und bereitete darin vor den Augen der Besucher Forellen zu: Eineinhalb Stunden einsalzen und eineinhalb Stunden räuchern, anschließend konnte die Spezialität von den Gästen erworben und vor Ort verzehrt pder mit nach Hause genommen werden.

Auftakt zu der Veranstaltung war ein gut besuchter Open-Air-Gottesdienst mit Pastor Christopher Fock von evangelischen Simon-Petrus-Kirchengemeinde, der allen Anglern ein standesgemäßes „Petri Heil“ wünschte.

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