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Pinneberger Tageblatt

14. Dezember 2017 | 03:48 Uhr

Ampel für die Voght-Schule

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Verkehrserziehung Lehrer Paulsen und Paepcke von Berufsbildenden Schulen realisieren Projekt

von
erstellt am 16.Dez.2016 | 16:00 Uhr

Die neue Ampel auf dem Verkehrsübungsplatz der Rellinger Caspar-Voght-Schule (CVS) blinkt gelb. Die Lehrer Brar Paulsen und Guido Paepcke von der Berufsbildenden Schule Pinneberg haben mit ihren Schülern ein Verkehrslicht kreiert. „Wir freuen uns über die gelungene Kooperation“, bedankt sich die Vize-Schulleiterin Andrea Rönnau.

Mit einem Spendenbudget der CVS von 400 Euro begab sich das Team an die Arbeit. Es übernahm lediglich die alten Gläser aus der vorherigen Anlage „Es ist schwierig, mit einem solchen Budget klarzukommen“, erläutern die Pädagogen. Denn allein ein Glas koste 60 Euro.

Paulsen und Paepcke arbeiteten mit 19 Schülern im Alter von 17 bis 22 Jahren ein halbes Jahr lang am Projekt. Der auf Computertechnik spezialisierte Paulsen und der auf dem Gebiet Montage und Konstruktion versierte Paepcke ergänzten sich. „Die Schüler haben es selbst geschafft, die Ampel zu konstruieren“, betont Paulsen. Es sei nicht sinnvoll gewesen, die über 50 Jahre alte Ampel zu restaurieren.

Rönnau und Ortsjugendpfleger Daniel Mietz wie sein Kollege Erik Neumann (Jugendmobil) sind für diese Kooperation mehr als dankbar: Die 130 CVS-Grundschüler, wie von der Ortsjugendpflege betreute Kindergartenkinder und Flüchtlinge, profitieren von der Ampel im Zuge der Verkehrserziehung. „Diese Erziehung wird immer wichtiger“, so Rönnau. Sie sowie Mietz berichteten von besorgniserregendem Verhalten im Straßenverkehr. Dabei ging es um fahrradfahrende Schüler, die ohne Licht ausgestattet, mit dem Handy telefonieren. Doch auch das schlechte Vorbild von Erwachsenen, die bei rot über die Straße eilten, sei nicht hinzunehmen.

Die Grundschüler profitieren von der Anlage während der jeweils im vierten Schuljahr veranstalteten Fahrradprüfung. „Es ist eine Herausforderung, alle auf das gleiche Level zu bringen“, betonte Mietz. Auch die Ortsjugendpflege veranstaltet mit sechs Kindergärten und Hortgruppen aus Rellingen 18 frühkindliche Verkehrserziehungstage pro Jahr. Erik Neumann holt dann mit dem Verkehrsmobil die Fahrräder ab, um sie zum Übungsplatz zu bringen. Die Kinder üben auf dem Weg zum Gelände schon einmal einige Verhaltensregeln ein.


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