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Pinneberger Tageblatt

17. August 2017 | 20:01 Uhr

Altes Quartier in neuem Glanz

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Wohnen Baugenossenschaft Adlershorst hat 92 Wohnungen in neuen Häusern im Quartier An der Kirche fertiggestellt

Bodenebene Duschen, pflegeleichte PVC-Bodenbeläge, Fußbodenheizung – die Neubauten im Tornescher Quartier An der Kirche haben ihren Mietern einiges zu bieten. Uwe Wirries, Vorstandssprecher der Baugenossenschaft Adlershorst und weitere Vertreter der Baugenossenschaften stellten im Rahmen einer Quartiersbegehung Tornescher Politikern, Bürgermeister Roland Krügel sowie Verwaltungsmitarbeitern aus dem Bauamt und dem Amt für Soziale Dienste das neue Adlershorst-Quartier An der Kirche vor. Sie durften einen Blick in zwei Wohnungen des noch nicht bezogenen Gebäudes werfen.

Reinhard Herden, Abteilungsleiter technisches Bestandsmanagement, machte auf die barrierearme Gestaltung der Wohnungen aufmerksam. Zudem sind die Wohnungen energetisch optimiert, die Materialien nachhaltig: dauerhaft haltbare keramische Belege auf den Balkonen, bedarfsgeführte Zu- und Abluftanlagen und Dreifachverglasung der Fenster. Alle Häuser sind Kfw-55-Effizienzhäuser und Weiterentwicklungen des Adlershorst Smart-Ideenhauses, das 2013 im Quartier Am Grevenberg errichtet worden ist.

In den vergangenen zwei Jahren hat die Baugenossenschaft Adlershorst ihrem Quartier An der Kirche ein völlig neues Gesicht gegeben. Nach dem schrittweisen Abriss des Altbestandes aus dem Jahr 1972 sind in drei Bauabschnitten drei Neubauten mit 64 öffentlich geförderten und 28 frei finanzierten Wohnungen entstanden. 14,2 Millionen Euro hat die Baugenossenschaft in die Neugestaltung des Quartiers mit den 92 Zwei- bis Drei-Zimmerwohnungen und die Gestaltung der Außenanlagen investiert.

Integriert in die Außenanlage in Nachbarschaft zu dem Wohngebäude mit Seniorenwohnungen wurde ein Bewegungsparcours mit Ganzkörpertrainer, Rückentrainer und Sitzfahrrad. „Diesen Bewegungsparcours hatten wir nicht vorgesehen. Aber wir haben eine Aufsichtsratsvorsitzende, die das Amt für Soziale Dienste leitet. Sie hat uns motiviert, über das Aufstellen der Outdoor-Fitnessgeräte nachzudenken“, so Uwe Wirries. Sozialamtsleiterin Sabine Kählert hatte ihren guten Draht zu Adlershorst genutzt und einen Wunsch der Tornescher Ü60-Aktiven umgesetzt. Gisela Könecke und einige ihrer Mitstreiterinnen demonstrierten im Rahmen der Quartiersbegehung die Funktionsweise der Sportgeräte.

Alle Wohnungen des Quartiers sind vermietet. Zum Teil ziehen Bewohner, die während der Bauphase in anderen Wohnungen untergekommen waren, nun wieder in ihr altes Quartier mit ganz neuem Aussehen zurück.

Wenige 100 Meter weiter, Am Grevenberg, geht Adlershorst nun in die nächste Investitionsrunde in Tornesch. Dort erfolgt zum Jahresende der Abriss der Häuser aus den 1950er Jahren. Dann beginnt der Bau eines Adlershorst-Vorzeigeprojektes.

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