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Pinneberger Tageblatt

19. Oktober 2017 | 20:23 Uhr

Alte Baumängel werden beseitigt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ab Montag: Dreiwöchige Dachsanierung des Johannes-Kindergartens in Rellingen kostet etwa 57 000 Euro / Noch Elementarplätze frei

von
erstellt am 08.Aug.2015 | 16:00 Uhr

Baulärm statt fröhliches Stimmengewirr von wuselnden Kindern: Am Johannes-Kindergarten, eine Einrichtung der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Rellingen, rücken ab kommenden Montag die Handwerker zum Standort An der Rellau an. Für die Sanierung des Daches werden 57  000 Euro von der Gemeinde investiert.

Die 80 Kinder, in fünf Gruppen organisiert, sind ausgeflogen, die 15 Pädagogen nehmen Urlaub. Außer Thomas Engemann. Der Leiter hält die Stellung. Besser gesagt: die Gerüststangen. Gestern Morgen scheute sich der Kita-Chef nicht, kurz den Gerüstbauern unter die Arme zu greifen. „Ich werde während der Phase der Sanierung vor Ort sein“, kündigt Engemann an.

Viel Zeit bleibt nicht. Spielt das Wetter mit, reichen drei Wochen aus. Da ist sich Engemann sicher. Es geht um die sogenannte Auflattung, um neue Pfannen, um Dämmung, Dampfbremsen und Isolierung. „Nach 20 Jahren ist das längst überfällig“, begründet Engemann die Maßnahme. Und kann aus einem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Flickwerk berichten. Es habe immer wieder Situationen gegeben, in den Leckstellen repariert werden mussten. „Das Dach musste abgestützt werden, weil sich Halterungen gelöst haben. Vor zwei Jahrzehnten ist beim Bau des Kindergartens wohl nicht hundertprozentig gearbeitet worden“, so Engemann. Das müsse jetzt ausgebessert werden. Zur Rechenschaft könne niemand mehr herangezogen werden. „Die Gewährleistung ist weg.“

Die Regie übernimmt das Büro Albers Ingenieur- und Architektur aus Pinneberg. Michael Albers ist zuversichtlich: „Die Sanierung der Ausführungsmängel ist in diesem Zeitraum zu schaffen.“

Für Engemann ist das ein perfektes Signal. Schließlich strömen am 31. August die Wuselkinder in ihren sanierten Kindergarten zurück. Die gute Nachricht: Es gibt noch fünf freie Elementarplätze.

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www.johannes-kita@wtnet.de

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