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Pinneberger Tageblatt

21. August 2017 | 01:54 Uhr

Als Dankeschön für die Leistung

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Ehrenamtliches Engagement Schenefeld honoriert seit fast fünf Jahren das freiwillige Helfen seiner Bürger durch Rabatte

Egal ob auf die Frühstücksbrötchen beim Bäcker, auf die neue Frisur im Salon, im Sportverein, beim Renovierungseinkauf im Bauzentrum, beim Einkauf in der Apotheke oder beim Essen: Schenefelds Ehrenamtler erhalten vielerorts in der Stadt unterschiedliche Rabatte. Und das schon seit fast fünf Jahren. Der Grund: Die Ehrenamtskarte, die unter bestimmten Voraussetzungen an die freiwilligen Helfer ausgeteilt wird.

„Das ganze Projekt war ein großer Erfolg“, bilanzierte Melf Kayser, Büroleiter in der Schenefelder Verwaltung, die vergangenen Jahre. Aktuell habe die Stadt 85 gültige Karten registriert, die im Umlauf seien, sagte er. „Damit liegen wir etwas über dem Durchschnitt der Jahre“, fügte der Ressortchef hinzu.

Als die Rabattkarte vor knapp fünf Jahren eingeführt wurde, habe es einen großen Zulauf gegeben, erinnerte sich Kayser. Danach habe sich die Zahl aber auf 70 bis 80 Stück eingependelt, sagte er gestern.

Dass allerdings die Ehrenamtskarten nicht ausufernd hohe Zahlen erreichen würden, sei der Verwaltung von Anfang an bewusst gewesen, erläuterte Kayser. „Das liegt zum Teil an den sehr hohen Anforderungen, die damit verbunden sind. Dadurch entsteht eine überschaubare Zielgruppe“, so Kayser weiter.

Aktuell können sich Schenefelds Ehrenamtler über 15 Vergünstigungsangebote in der Düpenaustadt freuen. „Selbstverständlich wollen wir das weiter ausbauen – aber da sitzen wir leider nicht am längeren Hebel und können die Unternehmen nicht dazu verpflichten“, sagte der Büroleiter. Umso mehr freue es ihn, dass die Geschäfte ihre Kooperation anbieten. „Wir schreiben immer wieder sporadisch die Firmen an und fragen, ob sie nicht mitmachen wollen“, erläuterte er.

Alles in allem gebe es aber keine Probleme und alles laufe, sagt er. „Wir bekommen von den Karteninhabern und bei der Inanspruchnahme durchweg positives Feedback“, berichtete der Büroleiter erfreut. Für ihn stünden auch die Ehrenamtler bei dem Projekt im Mittelpunkt: „Das ganze war als Dankeschön für die Arbeit gedacht“, so Kayser.

Durch die Karte, die alle Helfer erhalten, die keine Aufwandsentschädigung für ihre Tätigkeiten bekommen, wolle man einen kleinen Wert zurückgeben. „Aber keine Geldsumme kann das geleistete Ehrenamt aufwiegen“, so der Büroleiter der Verwaltung. „Die Karten decken aber auch nicht im Ansatz ab, was für eine Wahnsinnszahl an Ehrenamtlern wir hier haben“, sagte Kayser zum Engagement in Schenefeld.

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  www.stadt-schenefeld.de

Karte
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