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Pinneberger Tageblatt

19. November 2017 | 20:43 Uhr

Alles neu: Pokal, Losfee, Orga-Team

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

BenefizKicken Beim 18. Walter-Pein-Turnier treten 14 Mannschaften an / Zeremonienmeister wollen künftig kürzer treten

von
erstellt am 17.Mai.2017 | 15:11 Uhr

„Das Walter-Pein-Turnier ist zu einer richtigen Institution geworden. Es ist ein echtes Dorffest, wie es sich Walter Pein damals vorgestellt hat“, sagte Volker Behlke, stellvertretender Vorsitzender des TuS Appen, bei der Auslosung der Gruppen für die mittlerweile 18. Auflage, die am Pfingst-Sonnabend, 3. Juni, auf dem Sportplatz am Almtweg ausgetragen wird. Der ehemalige Bürgervorsteher Pein hatte das Turnier, das im Jahr 2000 erstmals ausgerichtet wurde, im Jahr 1999 ins Leben gerufen, um das Dorf enger zusammenzubringen.

„Damals starteten sechs Mannschaften. Zwischenzeitlich waren wir bei 18 Teams“, beschrieb Behlke die Entwicklung des Turniers. Doch habe man sich entschieden, die Teams wieder auf 14 Mannschaften zu reduzieren. „Wir mussten bei 18 Mannschaften auf zwei Plätzen spielen. Das war nicht so prickelnd und daher waren wir gezwungen, das Starterfeld auf 14 Mannschaften zu reduzieren“, erläuterte Behlke. Der erste Anstoß findet gegen 13 Uhr statt. Gespielt wird auf dem Kleinfeld – jeweils zehn Minuten. Eine Frau muss immer auf dem Platz stehen. „Wem eine fehlt, der soll mich fragen. Ich bringe Mädels mit“, scherzte Gerd Vasel vom Vorjahressieger „Greencool Makers“. Da der bisherige Wanderpokal keinen Platz mehr für Gravuren der zukünftigen Sieger bot, spendete er einen neuen Pokal. „Den will ich nach dem Turnier aber wieder mitnehmen“, kündigte er lachend eine Titelverteidigung an.

„Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist“, hat einst der schottische Fußballspieler und –trainer Bill Shankly gesagt. Gleiches gilt für das Walter-Pein-Turnier. Allerdings in ganz anderer Form, wie Behlke ermahnte: „Denkt daran: Es geht nur um den guten Zweck. Es geht darum, möglichst viele Spenden zu sammeln.“ Mehr als 60  000 Euro wurden seit dem Jahr 2000 für „Appen musiziert“ erkickt – obwohl man auf ein Startgeld verzichtet. „Ich rechne damit, dass es wieder ein voller Erfolg wird“, sagte Behlke. Das Rahmenprogramm stehe derzeit allerdings noch nicht fest.

Behlke und Peter Thon, seit Jahren Zeremonienmeister bei der Auslosung, wollen zukünftig kürzer treten. „Daher bin ich sehr froh, dass wir den Staffelstab quasi an die Jugend weitergeben können, und die Tradition erhalten wird“, sagte Behlke. Zukünftig wird sich Daniela Runge um die Organisation des Turniers kümmern. Mit Jacqueline Ahlert von Hauptsponsor Roland Würstchen zog zudem eine neue Losfee am Montagabend die Gruppen für das 18. Walter-Prein Turnier. In der Gruppe A treffen folgende Teams aufeinander: „Kickers“, „Evangelische Kirche“, „Seerosenweg“, „Dubro 08“, „Team Kaland“, „Dorfstraße“ und „Jupita“. „Mein Favorit“, Cheza“, „Young Boys“, „Tus Appen“, „Die Katakombengang 2.0“, „Rosen Runge“ und „Geencool Maker“ bestreiten die Vorrunde in Gruppe B. „Die Bundeswehr war seit Anfang an dabei, aber da das Turnier diesmal an Pfingsten stattfindet, bekommen sie keine Mannschaft zusammen“, erläuterte Behlke. Auch die neuapostolische Kirche sagte ihre Teilnahme ab – wegen einer Hochzeitsfeier. „Wir hätten trotzdem mehr als 18 Teams anmelden können“, freute sich Behlke. Vier Neuzugänge konnte er in diesem Jahr verzeichnen. „Insgesamt traten 47 verschiedene Mannschaften beim Turnier an und ich bin sicher: Irgendwann knacken wir die 50.“



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