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Pinneberger Tageblatt

12. Dezember 2017 | 15:58 Uhr

Tornesch : Alles neu in der Kirchengemeinde

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die evangelisch-lutherische Gemeinde in Tornesch hat jetzt eine neue Pastorin und ein neues Gemeindezentrum.

shz.de von
erstellt am 17.Mär.2015 | 17:30 Uhr

Tornesch | Neues Gesicht, neues Gemeindezentrum: In der evangelischen Kirchengemeinde in Tornesch ist einiges passiert in den vergangenen Monaten. Zum einen hat die Pastorin Antoinette Lühmann ihre Stelle angetreten, zum anderen wurde das neue Gemeindezentrum für 935.000 Euro fertig gestellt.

Die 36-jährige Lühmann ergänzt das Duo bestehend aus Wilfried Meininghaus und Henning Matthiesen. Sie war bisher in Wentorf bei Hamburg eingesetzt. Ihre Stelle in Tornesch war in den vergangenen Jahrzehnten nicht besetzt worden. Erst jetzt durch die vielen zugezogenen Einwohner in der Stadt änderte sich das. Lühmann hat nun eine halbe Stelle. Sie ist in der wachsenden Kommune für die Neubaugebiete „Struck’sche Koppel“ und „Tornesch am See“ zuständig. Die Mutter von drei Söhnen und einer Tochter ist im zweiten Jahr nach ihrem Vikariat. Studiert hat sie in Hamburg, sie wohnt in Tornesch.

Als Seelsorgerin kümmert sich die 36-Jährige in den Neubaugebieten darum, was sie selbst ihr „Kerngeschäft“ nennt: Taufen, Geburtstage, Hochzeiten, Beerdigungen. Einen Schwerpunkt hat sie noch nicht. „Dadurch dass meine Kinder noch kleiner sind, habe ich natürlich mehr Kontakt zu Kitas und Grundschulen. Jetzt ist es mir aber erstmal wichtig, mich in das Team zu integrieren und mich einzuarbeiten.“ Der Rest werde sich entwickeln. An ihrem Beruf gefällt ihr vor allem der Kontakt zu den Gemeindemitgliedern. „Auf der einen Seite sind es die direkten Gespräche – zum Beispiel bei der Taufe. Zum anderen sind es die Gottesdienste.“ Ob sie als weiblicher Neuzugang andere Ansätze verfolge? „Jeder hat eben seine bestimmte Note“, sagt sie diplomatisch. Pastor Henning Matthiesen ist von dem Neuzugang begeistert: „Wir sind sehr froh, dass es sich so ergeben hat. Die ersten Erfahrungen sprechen dafür, dass es eine tolle Zusammenarbeit ist und sein wird.“

Am Freitag, 20.März, sind  alle Konfirmandeneltern und Interessierten ab 19 Uhr zu einem Informationsabend in der Kirche eingeladen. Die Anmeldung ist für  Freitag, 26.März, von 16 bis 18Uhr geplant. Bei den Anmeldungen gilt die Bahnlinie als Grenze zwischen den Pfarrbezirken: Wer auf der Ahrenloher Seite wohnt, meldet sich an bei Pastor Meininghaus und Pastorin Lühmann im Bonhoefferhaus (Fritz-Reuter-Weg 18),  wer auf der Esinger Seite wohnt, geht zu Pastor Matthiesen ins Kirchenzentrum (Jürgen-Siemsen-Str.28). Zur Anmeldung sollte  das Stammbuch oder Geburtsurkunde und Taufschein mitgebracht werden. Für die Jugendlichen, die noch nicht getauft sind, wird eine Kopie der Geburtsurkunde benötigt. An der Konfirmandenzeit können alle Jugendlichen teilnehmen, die im April 2016 vierzehn Jahre alt sind oder werden.

Froh ist das Pastoren-Trio auch über das neue Gemeindezentrum. 935.000 Euro hat das Bauprojekt gekostet, das aus Rücklagen vom ehemaligen Kirchenkreis Pinneberg finanziert wurde. Vor drei Jahren begannen die Planungen, jetzt können die hellen, schönen Räume genutzt werden. Vor dem Umbau sei das Gemeindezentrum nicht barrierefrei gewesen, berichtet Wilfried Meininghaus. Das habe den Ausschlag für die Sanierung gegeben. Nur die Außenwände seien geblieben, von innen ist nun alles neu. Dazu gekommen ist ein kleiner Anbau für die Küche. Auch die Aufteilung ist neu. Der Gemeindesaal kann nun auch für private Feiern angemietet werden. Der breiter angelegte Flur sei sehr gut für Veranstaltungen geeignet. Mit einer Glaswand ist das Kirchenbüro vom Eingangsbereich getrennt. Die großzügigen Jugendräume befinden sich nun in der ersten Etage. Es sei ein erklärtes Ziel gewesen, die jungen Gemeindemitglieder dort unterzubringen. Vorher war der Treffpunkt im Bonhoeffer-Haus.

Der neue Ort werde bisher sehr gut angenommen, sagt Matthiesen. Einige Gemeindemitglieder hätten sich in ihrer Freizeit besonders engagiert, um beim Umbau mitzuhelfen. Matthiesen dankte in diesem Zusammenhang Susanne Reher-Franke, Manfred Göttsch, Wolfgang Kaminsky, Peter Pox und Detlev Heinz.

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