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Kreis Pinneberg : Aktuelle Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Frauen haben bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

shz.de von
erstellt am 27.Feb.2015 | 12:15 Uhr

Kreis Pinneberg | Frauen im Kreis Pinneberg sind derzeit weniger stark von Arbeitslosigkeit betroffen als Männer. Das geht aus den Zahlen der Arbeitsagentur hervor. Die Arbeitslosenquote der Frauen beträgt im Februar 5,1 Prozent, die der Männer dagegen 5,9 Prozent.

Laut Arbeitsagentur liegt das daran, dass Männer häufiger in witterungsabhängigen Berufen, etwa auf Baustellen, arbeiten. Deswegen seien sie stärker von saisonaler Arbeitslosigkeit betroffen. Außerdem suchten Arbeitgeber momentan besonders Kaufleute, Beschäftigte in Büros und Angestellte im Einzelhandel. In diesen Berufen seien Frauen stark vertreten.

Der milde Winter stabilisiert den Arbeitsmarkt nach Einschätzung der Agentur. Im Februar stieg die Zahl der Menschen ohne Job saisonal deutlich schwächer als im Vorjahr. Im Kreis Pinneberg sind 9156 Menschen als arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote blieb von Januar auf Februar mit 5,5 Prozent konstant. Im Februar 2014 waren noch 5,9 Prozent der zivilen Erwerbspersonen ohne Job.

„Die Zeichen am Arbeitsmarkt stehen bereits auf Frühling. Die saisonbedingten Arbeitslosmeldungen sind zurückgegangen. Mehr Arbeitssuchende finden einen neuen Job. Der milde Winter wirkt sich positiv auf den Arbeitsmarkt aus“, sagt Thomas Kenntemich, Leiter der Agentur für Arbeit Elmshorn.

 

Zur Zahl der Arbeitslosen sind weitere Personen ohne Job zu zählen, etwa Menschen, die Fortbildungen des Jobcenters besuchen, Ein-Euro-Jobs machen, krankgeschrieben oder im Vorruhestand sind und als geförderte Existenzgründer starten. Im Kreis Pinneberg sind das im Februar 2451 Menschen. Somit sind insgesamt 11.607 Menschen unterbeschäftigt. Diese Zahl ist von Januar auf Februar um 206 und von Februar 2014 auf Februar 2015 um 384 gesunken. Ob es positiv ist, wenn etwa die Zahl der Ein-Euro-Jobber sinkt, lässt sich aber nicht sagen. Die Betroffenen könnten sozialversicherungspflichtige Jobs übernommen haben oder in die Arbeitslosigkeit geraten sein.

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