Aktionen gegen Rassismus im Club Nord

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12. März 2018, 11:24 Uhr

Noch bis zum 25. März finden die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. Auch der Club Nord möchte auf dieses Thema aufmerksam machen. Eine Woche lang beschäftigen sich die Verantwortlichen und die Besucher damit.

Zunächst soll das Thema dort visualisiert werden. Die aktuellen Bilder, die im Club Nord hängen, werden durch Poster zum Thema ausgewechselt, zudem werden Flyer und Prospekte ausgelegt. Club-Nord-Leiter Orke Schwänke hat im Vorfeld Kontakt mit der Musikgruppe „Abstürzende Brieftauben“ aufgenommen, die bereit waren, ein kurzes, persönliches Video zu drehen, in dem sie ein Statement bringen, welches sich direkt an die Kids vom „Club Nord“ richtet.

Morgen wird in der Koch-AG ein traditionelles Gericht aus dem Irak zubereitet. „Diese Situation wollen wir nutzen, um mit den Kindern über andere Kulturen und Gewohnheiten zu sprechen“, sagt Schwänke. Der Mittwoch steht unter dem Motto „Musik“. Die Schulband „CHI“ wird direkt im Club Nord einen Auftritt haben. Die fünf Bandmitglieder kommen aus unterschiedlichen Kulturen. Die Sängerin ist eine Deutschkurdin, die Schlagzeugerin stammt aus Polen, der Bassist kommt aus Rumänien. Am Klavier spielt eine Deutsch-Türkin und die Keyboarderin kommt aus Deutschland. In dieser Zusammensetzung hat die Band „CHI“ ihren ersten Auftritt im Club Nord.

Der Donnerstag steht dann im Zeichen der Zauberei. Elias aus Afghanistan zeigt Tricks. Vor zwei Jahren ist Elias aus Afghanistan nach Deutschland gekommen. Er selbst war lange Zeit regelmäßiger Besucher im Club Nord. „Auch wenn es ein Wunschgedanke bleiben wird, aber wir wollen an diesem Tag den Rassismus wegzaubern“, so Schwänke.

Bisher hat Schwänke als Leiter des Club Nord mi Jugendlichen aus 27 verschiedenen Nationen zu tun gehabt. Der Jugendtreff sei ein Ort, an dem Probleme direkt angesprochen werden, so Schwänke.

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