zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

12. Dezember 2017 | 06:20 Uhr

VHS Halstenbek : Akrobaten im Unruhestand

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Manege frei: Senioren proben für einen Zirkusauftritt in Hamburg und üben das Jonglieren mit Ringen, Tüchern und Feuer.

shz.de von
erstellt am 05.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Manege frei heißt es am 8. Dezember im Osdorfer Zirkuszelt Abrax-Kadabrax für Teilnehmer vom Zirkus-Projekt der Volkshochschule Halstenbek (VHS). Eine Herausforderung für die Frauen und Männer im Alter zwischen 57 und 72 Jahren, der sie sich gerne stellen.

Bereits im Frühjahrssemester wurde unter professioneller Leitung der Theater- und Zirkuspädagogin Annika Cohrs und ihrem Partner Alexej fleißig geübt. Ganz Ehrgeizige trainierten auch während der Ferien.

Zum Auftakt des laufenden Semesters trafen sich einige Teilnehmer während eines Wochenend-Workshops zur Szenen-Entwicklung. Vorab wurde noch einmal trainiert. Darunter der Feuertanz mit Stäben, Pois (kleine Kugeln an Ketten) sowie brennenden Fackeln. Kein ganz leichtes und auch nicht ungefährliches Unterfangen, das die „Artisten“ unter der Leitung von Cohrs überwiegend gut meisterten. Zeitgleich stellten sich Teilnehmer unter Leitung von Alexej am Trapez einer weiteren nicht leichten Aufgabe.

Anders als während des vorhergehenden Semesters, in dem vieles ausprobiert werden konnte, geht es jetzt, so Alexej, „um konkrete Arbeit“ mit den entsprechenden Requisiten. Dazu gehören Tücher, Bälle sowie unter anderem Ringe für die Jonglage.

Zum Einsatz kommen weiterhin Stelzen, Hula-Hoop-Reifen sowie Minifahrräder. Auch Clown-Auftritte werden nicht fehlen. Der Fokus der Teilnehmer liegt dabei auf einer Disziplin, die ihnen besonders liegt. Wichtig ist allen nicht die Höchstleistung, sondern der Spaß und die Inszenierung in der Gruppe, in der man sich gegenseitig unterstützt.

Aufführungen dieser Art sind nach Aussagen von Cohrs nur in einem Zelt mit der nötigen Ausstattung möglich. „Wenn die Leute wissen, dass wir in Hamburg-Osdorf auftreten, kommen sie“, sind sich dennoch alle Projektteilnehmer sicher.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen