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Pinneberger Tageblatt

17. Dezember 2017 | 19:13 Uhr

Ahrenloher Dorfabend erstmals im Pomm91

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Zum 39. Mal findet am 13. März der Ahrenloher Dorfabend statt. Das erste mal nicht in Ahrenlohe. Nachdem Krögers Gasthof den Saalbetrieb aufgegeben hat, musste sich die Ahrenloher Dorfgemeinschaft etwas einfallen lassen. Eine Lösung wurde gefunden. „Unser Dorfabend findet nach 38 Jahren erstmals in Tornesch statt“, sagt deren Vorsitzender Frank Steckmeister. So wird am Freitag, 13. März, ab 20 Uhr und am Sonnabend, 14. März, ab 18 Uhr in der Altentagesstätte Pomm 91, Pommernstraße 91 in Tornesch, gefeiert. Nur blieben die Themen Bedienung und Catering zunächst offen. Die Theatergruppe, der Ortsbauernverband und die Freiwillige Feuerwehr, die als Dorfgemeinschaft zusammen den Dorfabend planen, bekamen nicht genug Helfer zusammen. „Daher sind wir froh, dass die Kulturgemeinschaft Tornesch uns dabei unterstützt“, so Steckmeister.

Das zweieinhalbstündige Programm, das an beiden Festabenden aufgeführt wird, beginnt mit dem Auftritt „De Moorhuulers“, die auf Plattdeutsch singen. Die Kinder des Dorfes präsentieren im Anschluss ihr Bühnenstück „Ahrenlohe sucht den Superstar“. Satirisch und direkt soll es bei der Aufführung der Junioren – den Jugendlichen ab 14 – zugehen. „Was mit Anspruch“ heißt das Programm, in dem sich die Jugendlichen mit aktuellen Themen aus der Welt, der Nachbarschaft und der eigenen Dorfgemeinschaft auseinandersetzen. Nach der Pause spielt die Theatergruppe das Stück „Verdächtig unschüllig“. Am Sonnabend legt im Anschluss DJ Markus auf, so dass bis in die Morgenstunden gefeiert und getanzt werden kann.

Außer dem Dorfabend benötigte auch die Theatergruppe ein neues Zuhause. „Leider können wir die Bühne nicht an jedem Ort aufbauen“, sagt Regisseur Johannes Schlüter. Kurzfristig bot Familie Hatje die Hof-Diele an. „Wir können uns einfach nur für die tolle Hilfe bedanken“, so Steckmeister und Schlüter gleichlautend. Seit Januar wird geprobt. Seit vergangener Woche zwei Mal pro Woche. In dem plattdeutschen Theaterstück geht Moritz Steger – gespielt von Udo Schöttler – in Ruhestand. Seine Ehefrau Marie (Susanne Stockfleth) versucht ihm alle weltlichen Freuden zu entziehen. Diese versucht, sich der Pensionär anderweitig zu organisieren. „Und damit beginnt das ganze Chaos“, sagt Schlüter. Monika Hachmann, Gudrun Lolies sowie die Bühnenneulinge Frank Schlappkohl und Claus Thies runden das Ensamble ab. Am Montag, 16. Februar, startet der Vorverkauf. Die Karten kosten am Freitag sechs Euro – am Sonnabend zehn Euro. Die Abendkasse ist einen Euro teurer.

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