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Halstenbek : Ärger über illegale Müllentsorgung

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Glas- und Papiercontainer: Ex-Kantorin Monica Lundbeck appelliert an die Vernunft.

shz.de von
erstellt am 15.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Das Thema „Ärger durch Papier- und Glascontainer“ schlägt weiter Wellen. Jetzt auch in Halstenbek. Monica Lundbeck, bekannt durch ihr mehr als 40 Jahre dauerndes Wirken als Kantorin, spricht offen als Betroffene. Und ist verzweifelt: Denn auch vor ihrem Haus „tobt das Leben“.

Lundbeck ahnt die Gründe dafür, warum der Umgang mit Papier und Glas so hemmungs- und respektlos erfolgt: „Es gibt deutlich weniger Orte für die Sammlungen, so dass die meisten Menschen mit dem Auto zu den Sammelplätzen fahren müssen – in den Wohngebieten. Was aber viel schlimmer ist: Vielen Benutzern geht es gar nicht mehr um die Wertstoffe, sondern um die billige Müllentsorgung Tag und Nacht – in der Woche, aber auch gerne Sonntags.“ So gehe es pausenlos um das „illegale Abladen von Müll“, lässt Lundbeck ihrer Wut freien Lauf. „Tüten voll mit Abfällen, Konservendosen, Kleinmöbel, Matratzen, Gammel-Obst, Fischabfälle...“ An Sonntagen freundlich angesprochene Glas-Entsorger würden ihr den Tipp geben, „die Kiste auch neben den Container stellen zu können, dann kann ich ja die Flaschen reinwerfen, wann es mir passt.“

Den Bericht in dieser Zeitung „kann ich voll unterschreiben. Auch in Halstenbek, Eielkampsweg, ist die Lage unerträglich. Leider sind die Container direkt vor meinem Garten. Da hilft nur noch Flucht. In der warmen Jahreszeit kann ich leider meine Terasse und den Garten am Sonnabend nicht nutzen. Alle zehn Minuten hält ein Auto oft mit laufendem Motor und lautem Autoradio.“

Lundbeck hat vorgeschlagen, eine Sammelstelle auf dem großen Parkplatz bei Aldi-Edeka Böge in Halstenbek einzurichten. Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann habe ihr geantwortet: „Da werden die sich nicht drauf einlassen.“ Lundbeck richtet verzweifelt ihren Appell an die Nutzer: „Nehmen Sie doch Rücksicht.“

Sind Sie betroffen? Schreiben Sie eine E-Mail an die Redaktion: vog@a-beig.de oder nutzen Sie unsere Kommentarfunktion unter dem Artikel.

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