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Schienenersatzverkehr : Ärger machen nur die Tickets

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Züge fahren fast keine mehr zwischen Elmshorn und Pinneberg. Dafür allerdings jede Menge Busse. Der Schienenersatzverkehr der Bahn läuft nach kleinen Startschwierigkeiten auf Hochtouren - solange die Fahrgäste ein kleines Detail beachten.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2013 | 06:00 Uhr

Seit dem 2. September herrscht Ausnahmezustand auf der Bahnstrecke zwischen Elmshorn und Pinneberg: Die Deutsche Bahn führt dort im großen Stil Bauarbeiten durch. Zahlreiche Züge fallen aus, werden durch Busse ersetzt. Was anfangs mit kilometerlangen Staus auf der Autobahn einherging, hat sich mittlerweile eingerenkt.

„Der Schienenersatzverkehr funktioniert“, berichtet Sabine Brunkhorst von der Deutschen Bahn. Bislang seien keine Beschwerden bekannt, man gehe davon aus, dass die Busse zwischen Elmshorn und Pinneberg angenommen werden und ausreichend oft fahren. „Wir hoffen, dass es auch weiterhin so gut klappt“, so die Sprecherin. Eine Testfahrt am Morgen zeigt: Die Busse sind nicht überfüllt und fahren pünktlich. Ärger machen die Tickets, welche nicht im Bus, sondern nur an HVV-Automaten gekauft werden können.

Die Staus auf der Autobahn gehören offenbar der Vergangenheit an. „Die ersten zwei, drei Tage, als der Ersatzverkehr eingerichtet worden war, gab es deutlich mehr Verkehr“, berichtet der Elmshorner Rene Mohr, der täglich mit dem Auto gen Hamburg pendelt. „Auch auf dem Rückweg war viel los, das gab es sonst nie“, sagt er. „Jetzt ist alles wie immer. Die Bahn hat es nicht viel schlimmer gemacht.“ Das bestätigt die Autobahnpolizei – alles normal. Noch bis zum 27. September wird gebaut.

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