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Drostei in Pinneberg : Adventliches im Barockhaus

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Beim Nikolausmarkt in der Drostei präsentierten zwei Tage lang 48 Aussteller und Künstler ihre Arbeiten in der Drostei. Für das kommende Jahr gibt es bereits erste Anmeldungen.

shz.de von
erstellt am 03.Dez.2013 | 12:00 Uhr

Nikolausmarkt in der Drostei: Manche Besucher ächzten ganz schön, ehe sie sich bis in das oberste Geschoss des ehrwürdigen Barockbaus hochgequält hatten – aber die wenigsten ließen lieber eine Etage aus. Das war auch in diesem Jahr wieder eines der hervorragendsten Merkmale dieses Publikumsmagneten: ein so faszinierendes und breit gefächertes Angebot, dass man einfach alles sehen wollte.

Künstlern über die Schultern gucken

Zwei Tage lang präsentierten 48 Aussteller und Künstler diese Vielfalt an Unikaten und weihnachtlichen Spezialitäten. Ob modische Accessoires, süße Leckereien oder Dekoratives für Haus und Garten, für jeden Geschmack war etwas dabei. Und beim Kaufen kam auch das Teilen nicht zu kurz: Der Lions Club Pinneberg bot selbst gebackene Plätzchen an, um mit dem Erlös Pinneberger Kindern zu helfen. Leckeres in großer Auswahl gab es im gemütlichen Drosteicafé, wo sich die Besucher vom Trubel rund um die Ausstellertische ausruhen konnten.

An den Tischen zogen nicht nur die fertigen Angebote der Aussteller die Blicke an, sondern auch das, was dort erst entstand. Ob Wachskerzenzieher oder Modeschmuckdesigner, sehr viele Künstler ließen sich bei ihrer Arbeit gern über die Schulter schauen. Marion Matzen etwa. Sie bemalte Porzellan. Damit es auch Echtes aus Meißen sein darf, ließ sie sich in der sächsischen Porzellanmetropole dafür in mehreren Lehrgängen ausbilden.

Für Autorin Karin Viebach hätte es in der Drostei bestimmt nicht genügend Muße zum Schauschreiben gegeben. Sie lud zum Verweilen, indem sie ganz spontan aus ihren eigenen Büchern etwas vorlas. Vor 14 Jahren hat sie ihre ersten Texte zu Papier gebracht, Kindheitserinnerungen zumeist, in Versen oder Prosa. Lustige Titel, wie „Querbeet“ oder „Frau Müller denkt“, sind dabei rausgekommen.

Dies war bereits die 32. Ausgabe des Pinneberger Nikolausmarktes und wieder so erfolgreich, dass für das nächste Jahr schon die ersten Ausstelleranmeldungen vorliegen.

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