Mathe-Wunderkind aus Pinneberg : Adrian Riekert räumt bei der bundesweiten Mathe-Olympiade ab

Der Pinneberger Adrian Riekert (hinten, Vierter v. l.) ist mit dem Hamburger Team angetreten.
Der Pinneberger Adrian Riekert (hinten, Vierter v. l.) ist mit dem Hamburger Team angetreten.

Knobel-Ass Adrian Riekert gewinnt Gold auf Bundesebene. Jetzt hat er Chancen auf die internationale Mathe-Olympiade in Hongkong 2016.

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18. Juni 2015, 10:00 Uhr

Pinneberg | Der Pinneberger Adrian Riekert, Abiturient an der Johannes-Brahms-Schule, hat sein mathematisches Können erneut unter Beweis gestellt. Dieses Mal gewann er bei der Bundesrunde der Mathe-Olympiade in Cottbus Gold. Der 18-Jährige kam unter die Besten 13 von insgesamt 200.000 Teilnehmern. Damit hat er sich für das Auswahlverfahren für die Internationale Mathematik-Olympiade 2016 in Hongkong qualifiziert.

Er ist einer der Besten von 200.000 Teilnehmern: Adrian Riekert, Pinnebergs Mathe-Ass, hat wieder abgeräumt. Dieses Mal bei der Bundesrunde der Mathe-Olympiade in Cottbus. Damit könnte er einen Platz im Team für die Internationale Mathematik-Olympiade (IMO) 2016 in Hongkong ergattern.

Für den 18-jährige Abiturienten ist das jedoch fast nichts Besonderes mehr: Er war bereits zur Mathe-Olympiade in Kolumbien und in Südafrika. Im Juli dieses Jahres geht es nach Thailand zur diesjährigen Internationalen Mathe-Olympiade. Dafür hatte sich Riekert bereits im Dezember 2014 qualifiziert.

„Adrian Riekert nimmt schon seit vielen Jahren erfolgreich an den Mathewettbewerben teil und ist durch starke Leistungen aufgefallen“, sagt Pressesprecher Dirk Lichte vom bundesweiten Talentförderzentrum Bildung & Begabung, das das Auswahlverfahren organisiert hat. Mit dem Sieg in Cottbus darf Riekert im Dezember beim Auswahlverfahren für die Olympiade 2016 teilnehmen.

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„Riekert nimmt seit
vielen Jahren teil und ist durch starke
Leistungen aufgefallen.“

Dirk Lichte
Pressesprecher Bildung & Begabung
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Die Sieger wurden gestern im Filmtheater Weltspiegel in Cottbus von Günter Baaske, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, und Jürgen Prestin, Vorsitzender des Vereins Mathematik-Olympiaden, ausgezeichnet.

158 Schüler und 39 Schülerinnen aus ganz Deutschland hatten sich für die 54. Bundesrunde der Mathematik-Olympiade qualifiziert, die von Sonntag bis gestern in Cottbus stattfand.

Die Mathematik-Olympiade soll mathematisch begabte Schüler zu Höchstleistungen anspornen. Die Teilnehmer müssen unter klausurähnlichen Bedingungen ihr logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und den kreativen Umgang mit mathematischen Methoden beweisen. Wer dann auf Schul-, Regional- und Länderebene überzeugt, schafft’s in die Bundesrunde.

Träger des Wettbewerbs ist der Verein Mathematik-Olympiaden. Die Geschäftsstelle der Mathematik-Olympiaden werde laut Lichte von Bildung & Begabung im Verbund der bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe geführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Das Talentförderzentrum Bildung & Begabung kümmert sich um die außerschulische Talentförderung in Deutschland. Die Institution des Bundes und der Länder unterstützt Jugendliche aller Schulformen, vernetzt Experten auf Fachtagungen und hält im Internet Informationen für Lehrer, Eltern und Schüler bereit. Bildung & Begabung ist eine Tochter des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. Förderer sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Kultusministerkonferenz. Schirmherr ist der Bundespräsident. www.bildung-und-begabung.de
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