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Anstoss – Die HSV-Kolumne : Adler und van der Vaart: Altstars auf dem Abstellgleis

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Unser Autor Lars Zimmermann hat sich in dieser Woche mit Hamburgs Altstars beschäftigt.

shz.de von
erstellt am 12.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Hamburg | Zwei Altstars auf dem Abstellgleis: Rafael van der Vaart und René Adler dürften beim HSV in Zukunft bestenfalls eine Nebenrolle spielen. So kurios es angesichts von gerade einmal fünf Punkten und Tabellenplatz 17 klingen mag: Die Mannschaft des HSV scheint sich tatsächlich zu entwickeln – nur eben ohne die früheren Leistungsträger.

Ihren Status als Führungsspieler und den Stammplatz dürften die beiden für längere Zeit verloren haben. Dass sie noch einmal ihre frühere Leistungsfähigkeit erreichen, ist nicht zu erwarten. Sowohl bei van der Vaart als auch bei Adler haben die jahrelangen Belastungen Spuren hinterlassen. Bei dem derzeit angeschlagenen Torwart stellt sich außerdem die Frage, ob er dem Druck im Profifußball überhaupt noch gewachsen ist. Das Gerede, dass er in den Relegationsspielen gegen Fürth gekniffen hat, mag Unsinn sein. Dass ein solches Gerücht überhaupt die Runde macht, sagt allerdings schon einiges aus.

Dazu haben van der Vaart und Adler das Pech, dass Jaroslav Drobny und Lewis Holtby auf den Positionen der früheren Platzhirsche überzeugen. Deshalb gibt es für Trainer Zinnbauer keine Veranlassung die beiden früheren Leistungsträger ins Team zu holen. Da aber van der Vaart und Adler selbst auf der Bank Millionen kassieren, sollte der HSV versuchen, sie in der Winterpause los zu werden - notfalls sogar ohne Ablöse, um zumindest die Gehälter zu sparen. Denn abgehalfterte und teure Altstars helfen beim Neuaufbau des HSV nicht weiter.

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