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Pinneberger Tageblatt

23. November 2017 | 15:41 Uhr

Abicetamol: Schmerzen sind vorbei

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

entlassung82 Schüler feiern ihre Hochschulreife

Im Infozentrum des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Quickborn erklang die epische Uefa-Champions-League-Hymne. Doch nicht Fußballer betraten die Bühne, sondern die 82 Abiturienten des diesjährigen Jahrgangs. Sie hatten sich ordentlich in Schale geschmissen und genossen sichtlich ihren Erfolg.

„Es ist etwas Ungewöhnliches passiert, denn der gesamte Jahrgang hat in diesem Jahr das Abitur bestanden“, sagte Schulleiterin Angelika Lahrs während ihrer Begrüßungsrede vor zahlreichen Eltern, Freunden und Lehrern. Außerdem sei auch der Schnitt sehr gut in diesem Jahr. „Wir haben 19 Schüler mit einer eins vor dem Komma und sogar drei mit einer 1,2 oder 1,3“, sagte Lahrs voller Stolz.

Die Schüler stellten ihre Abientlassung unter ein ganz besonderes Motto: „Abicetamol: Die Schmerzen haben ein Ende“. Dieses Motto nahm auch Angelika Csenteri, Vorsitzende des Schulelternbeirats, auf. „Die Schmerzen haben ein Ende, jedenfalls vorerst, denn das Leben fängt ja gerade erst an“, sagte sie

Die Zukunft der ehemaligen Schüler sprach auch Schulleiterin Lahrs an. „Nie zuvor gab es für junge Menschen so eine Vielzahl an Möglichkeiten“, sagte sie. Die Welt stehe ihnen offen. „Was jetzt kommt, wird anders sein. Ihre Kindheit ist nun zu Ende.“ Alle seien über die Jahre charakterlich gewachsen. Lahrs sprach auch die derzeitige politische Situation in Deutschland und der Welt an. „Die Welt ist durchaus nicht sicher. Aber es ist Ihre und unsere Realität mit der wir umgehen müssen“, sagte sie.

Die Grüße und Glückwünsche der Stadt überbrachte Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister der Stadt Quickborn, Klaus-Hermann Hensel (CDU). Er betonte, dass die Stadt in den vergangenen Jahren mehr als 20 Millionen Euro in das Dietrich-Bonhoeffer Gymnasium gesteckt habe. „Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, der Jugend eine gute Startchance zu ermöglichen“, betonte Hensel. Die Schüler seien mit einem guten Grundwissen ausgestattet worden. „Künftig geht es darum, sich weiter zu spezialisieren“, erklärte er. Er gab den Abiturienten noch einen wichtigen Ratschlag mit auf den Weg. „Prüfen Sie ausgiebig, wo Ihre Neigungen und Interessen liegen.“

Eine Premiere gab es bei den Reden der Klassenlehrer. Sie schafften es zum ersten Mal, dass der gesamte Saal für die Abiturienten zum Abschied sang. Gemeinsam wurde ein etwas abgewandelter Text von dem Geburtstagslied „Wie schön, dass du geboren bist“ angestimmt. Ein Moment, der besonders bei den Eltern für reichlich Emotionen sorgte. Für Musik war außerdem der Unterstufenchor des Gymnasiums zuständig. Die Schüler sangen zum Abschied das Lied „Auf uns“ von Andreas Bourani, ebenfalls mit einem abgeänderten Text.

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