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Entscheidung in Halstenbek : Ab August beginnt der Kita-Neubau

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Am Dienstag berät Halstenbeks Bauausschuss über Freigabe von 2,8 Millionen Euro für Komplex am Bickbargen.

Halstenbek | Die Verantwortung für die etwa 2,8 Millionen Euro teure Investition in den Neubau der Kita Bickbargen ist allen Beteiligten des Halstenbeker Ausschusses für Bau-, Planungs- und Verkehrswesen bewusst. Am Dienstag, 21. Juni, wollen die Politiker ab 20 Uhr im Rathaus an der Gustavstraße die Weichen stellen.

Rückblick: Die Gemeindevertretung hat am 28. September 2015 den Neubau beschlossen. Geplant ist eine Einrichtung für insgesamt 100 Kinder auf dem ehemaligen Interimsparkplatz des WoBo-Gymnasiums. Das Teilgrundstück liegt nord-östlich der Straße Bickbargen und ist etwa 5518 Quadratmeter groß.

Das eingeschossige Gebäude soll auf 1000 Quadratmeter Grundfläche in einer Dreiecksform errichtet werden. In dem Komplex werden künftig Kinder in zwei Elementar- und Hortgruppen mit je 20 Plätzen integriert. Hinzu kommen zwei Elementargruppen mit jeweils 20 Plätzen und zwei Krippengruppen mit je zehn Plätzen.

Ins Grübeln dürften die Kommunalpolitiker an diesem Abend ob der Tatsache kommen, dass bislang noch kein grünes Licht für den Fördermittelantrag vorliegt. Aus Verwaltungskreisen heißt es dazu, dass noch in diesem Monat „mit einem positiven Bescheid gerechnet“ werden könne. „Die Höhe der Mittel ist derzeit nicht verbindlich prognostizierbar, wird aber den Ausschüssen nachgereicht“, heißt es in der Vorlage.

Fest stehen die Bauabläufe: Die Ausschreibungen für Erdbau, Rohbau, Erschließungsarbeiten sollen ab diesem Monat erfolgen, die Vergabe ist für Juli anvisiert. Voraussichtlicher Baubeginn ist für August 2016 geplant sodass mit einer geschlossenen Bauhülle vor Winterbeginn gerechnet werden kann. Mit der Fertigstellung – läuft alles nach Plan – könne voraussichtlich Mai 2017 kalkuliert werden, lautet die Prognose der Experten.

Die Kosten liegen den Entscheidungsträgern im Fachausschuss explizit vor: Die öffentliche Erschließung wird mit 40.000 Euro veranschlagt, Bauwerk und Baukonstruktion sind mit 1,12 Millionen Euro taxiert. Die Technische Gebäudeausrüstung verschlingt 380.000 Euro, für Außenanlagen, sprich Zufahrt mit Stellplätzen, Spielflächen und Entwässerung, werden etwa 610.000 Euro angesetzt. Für die Ausstattung sind etwa 130.000 Euro eingeplant, für Baunebenkosten, sprich Honorare, Gutachten und Prüfgebühren, werden etwa 450.000 Euro angesetzt.

Die Zeit drängt. Darauf weist die Verwaltung hin. Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann (parteilos) empfiehlt „aufgrund des hohen Zeitdrucks, die Maßnahme weiter fortzuführen – auch wenn der Fördermittelbescheid noch nicht vorliegt.“

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erstellt am 18.Jun.2016 | 10:00 Uhr

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