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Pinneberger Tageblatt

17. Dezember 2017 | 05:53 Uhr

Aale, Punsch und Krippenbau

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Weihnachtsmarkt Aussteller und Organisatoren mit Besucherzahlen und Gestaltung zufrieden

„Kommen Sie ran, kommen Sie näher. Hier gibt es den besten Aal der Stadt.“ Philipp Schadendorf und Moritz Münzenmaier vom Halstenbeker Sportanglerverein begrüßten die Besucher des 22. Halstenbeker Weihnachtsmarkts im und rund um das Rathaus auf ihre ganz eigene Art. „Wir schnacken die Leute von vornherein voll“, sagte Schadendorf, Chef der Angler. Es klang nach Hamburger Fischmarkt und funktionierte ebenso erfolgreich. „Wir waren am Sonnabend fast schon ausverkauft“, stellte Schadendorf zufrieden fest. Mehr als 300 Forellen und Aale waren verkauft.

Auf der anderen Seite des Weihnachtsmarkts kreischten die Stichsägen und Holzstaub wirbelte durch das große Zelt. „Hier entsteht das lebensgroße Krippenspiel“, erläuterte Juliane Terhorn, Gruppenleiterin der Pfadfinder Halstenbek, während ihr Bruder Daniel zusammen mit Ralf Sylvester die Holzelemente aussägte. „Wir wollen diese im Dorf verteilen“, sagte Juliane Terhorn. Die Idee hatte Anna-Lena Krijan von den Pfadfindern Halstenbek. „Das Holz wurde gespendet und wir bringen unsere Muskelkraft ein“, erläuterte Juliane Terhorn. Bis zum 24. Dezember sollen die Holzelelemente die Gemeinde verschönern. Dann soll das gesamte Ensemble in der Kirche zu sehen sein.

„Die Gemeinde gibt sich hier richtig Mühe“, sagte Siegried Siemsen, die seit 15  Jahren Weihnachtskränze und -gestecke auf dem Halstenbeker Weihnachtsmarkt anbietet. „Mit der Fahrschule gibt es ein Angebot für junge und ältere Kinder und auch Erwachsene können mitfahren und auch kulinarisch ist es immer gut“, sagte Siemsen. „Ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz.“

Das sah auch Madlen Biermann von der Gemeinde so. „Solange es trocken war, lief es super“, sagte sie. Mit 30  Ständen im Rathaus und 35 davor sei der Markt so groß wie noch nie. „Wir haben das Essensangebot erweitert und durch den Umbau die Gänge mehr belebt“, sagte die Organisatorin. Ihr Fazit: „Dadurch, dass es so kalt war, waren Glühwein und Kinderpunsch das richtige, um sich aufzuwärmen und die Chance haben viele Besucher genutzt.“

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