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Ein Haus für 50 Menschen : „A23“-Umbau un Halstenbek ist im Zeitplan

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Umbau des Ex-Jugendtreffs „A23“ als Unterkunft für Flüchtlinge und Studenten im Zeitplan. Einzug Ende Oktober.

von
erstellt am 17.Sep.2015 | 16:30 Uhr

Halstenbek | 1200 Quadratmeter Wohnfläche auf drei Stockwerken plus Souterrain, dutzende Zimmer, Bäder auf allen Etagen, nach Geschlechtern getrennt, dazu sieben Küchen – das Innenleben des ehemaligen Jugendtreffs und VHS-Gebäudes „A23“ am Neuen Wall ändert sich von Tag zu Tag. Der Umbau zur künftigen Flüchtlingsunterkunft mit gemeinsamem Studentenheim unter einem Dach läuft planmäßig.

Das bestätigten gestern Bauamtsleiterin Gisela Sinz-König und Architektin Petra de Haan, Bauleiterin und zuständig im Rathaus für die Gebäude- und Flächenverwaltung. Beim Rundgang durch das Gebäude aus den späten 1950er Jahren geht es über staubige Treppen. Wände wurden eingezogen, um Zimmer zu schaffen für etwa 32 Flüchtlinge und 16 bis 18 Studenten. Mit Wlan und Satellitenanschluss überall.

„Das Haus ist in gutem Zustand“, so de Haan, die nahezu täglich vorbeischaut, um mehr als elf Gewerken „auf die Finger zu schauen“. Das als Lehrlingswohnheim gebaute Backsteingebäude an der A23 sei frei von Feuchtigkeit und gut isoliert, bestätigen Sinz-König und de Haan unisono.

Etwa 500.000 Euro stehen für die Investition zur Verfügung. Mit etwa 25.000 Euro wird die Maßnahme öffentlich gefördert. „Wir gehen sparsam mit den Mitteln um. Es wird nicht runderneuert. Sind Fußleisten, Türen und Tapeten zu gebrauchen, werden sie nicht erneuert“, beschreibt de Haan ihr Vorgehen.

Beim bundesweit diskutierten Brandschutz und dessen großzügigere Handhabung auf Anregung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) werde nicht gespart. „Auf keinen Fall“, wird Sinz-König ernst. „In jedem Raum gibt es Brandmelder, für Fluchtwege ist gesorgt.“

Für Mitte Oktober lädt die Gemeinde zu einem „Tag der offenen Tür“ ein, um die Bürger über die Verwendung des Gebäudes präzise zu informieren.
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