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Investitionen in die Infrastruktur : A23-Umbau soll Firmen anlocken

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Borstel-Hohenraden und Pinneberg wollen gemeinsam ein neues Gewerbegebiet im Bereich der A23/Quickborner Straße erschließen.

shz.de von
erstellt am 28.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Verlegung der Autobahnabfahrt Pinneberg-Nord und Bau eines Kreisels auf der Quickborner Straße (L76): So will Borstel-Hohenraden ein neues Gewerbegebiet erschließen und dieses zugleich mit dem Pinneberger Industriegebiet Nord verbinden. Die ehrgeizigen Pläne stellte Borstel-Hohenradens Bürgermeister Jürgen Rahn (CDU) gestern gemeinsam mit Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg  Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) vor.

Die Pläne für ein neues Gewerbegebiet im Bereich A23/Quickborner Straße gibt es schon seit  zwei Jahrzehnten. „Nun haben wir die Chance, die erforderlichen Flächen zu erwerben“, sagte Rahn. Auf etwa 15 Hektar sollen sich Betriebe ansiedeln. Um eine optimale Verkehrsanbindung zu erreichen, soll die Autobahnabfahrt Pinneberg-Nord hinter die Autobahnbrücke verlegt werden. Zudem wünscht sich Borstel-Hohenraden einen Kreisel auf der L76 und eine durchgehende Verbindung zum Pinneberger Industriegebiet Nord. Dieses Projekt wäre ein Beispiel für eine gelungene interkommunale Kooperation und habe deshalb durchaus seinen Charme, so Steinberg. Sogar eine gemeinsame Vermarktung hält sie für denkbar. Sie betonte aber auch, dass sich in Pinneberg die politischen Gremien noch nicht mit dem Thema beschäftigt hätten.

Wer übernimmt die Kosten für das Projekt? Einen Knackpunkt sprach Meyer an: „Es muss geklärt werden, wer dieses Vorhaben bezahlt.“ Detlev Brüggemann vom Amt Pinnau kann sich vorstellen, dass das Land sowie Pinneberg und Borstel-Hohenraden das Projekt gemeinsam finanzieren. Wer welchen Anteil übernehme, müsse dann geklärt werden. Auch die Kosten stünden derzeit noch nicht fest, erklärte der Leitende Verwaltungsbeamte.

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