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Pinneberger Tageblatt

23. Oktober 2017 | 06:51 Uhr

A 7-Ausbau: Kreise setzen auf ÖPNV

vom

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Kreis Pinneberg | Die Verwaltungen der Kreise Pinneberg und Segeberg befürchten während des A 7-Ausbaus von 2014 bis 2022 erhebliche Verkehrsbelastungen. Etwa 50 Vertreter aus Wirtschaft, Polizei und Verwaltung trafen sich im Elmshorner Kreishaus zu einer Informationsveranstaltung. Den Teilnehmern sollten die Herausforderungen des A 7-Ausbaus verdeutlicht werden.

Zwischen dem Autobahndreieck Bordesholm und dem Elbtunnel wird die A 7 von vier auf sechs beziehungsweise acht Fahrstreifen ausgebaut. Auf Hamburger Stadtgebiet wird ein Lärmschutztunnel gebaut.

"Die Ausbaumaßnahmen werden voraussichtlich zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen in der Region führen, und dies nicht nur auf der A 7, sondern insbesondere auf der A 23", so Landrat Oliver Stolz. Die Probleme, die der Ausbau von der Landesgrenze bis zum Elbtunnel der Region bereiten werde, habe bislang niemand ernsthaft im Blick. Gemeinsam müsse man Länder und Bund drängen, sich dieses Themas anzunehmen.

Die Kreise wollen eine Gesamtstrategie gegen das Verkehrschaos Entscheidungsträgern auf Landes- und Bundesebene vorlegen. Im Gespräch sei dabei die Optimierung öffentlicher Verkehrsmittel. Auf kommunaler Ebene könnten Park & Ride-Plätze an den Bahnhöfen eingerichtet werden. Experten aus den beiden Kreisen, Land und Hamburg wollen im Juli Gespräche über konkrete Maßnahmen zu einer Anpassung des ÖPNV führen.

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