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Pinneberger Tageblatt

19. November 2017 | 17:14 Uhr

A 23: Neue Ausfahrt ist vom Tisch

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Borstel-Hohenraden: Bürgermeister Rahn präsentiert Alternative für Erschließung des Gewerbegebiets / Grundstücksankauf in Vorbereitung

Eine Idee und der nächste Schritt: Borstel-Hohenraden will ein Gewerbegebiet an der A 23 entwickeln. Der Plan, die Autobahnausfahrt Pinneberg-Nord hinter die Brücke zu verlegen (diese Zeitung berichtete), ist vom Tisch, so Bürgermeister Jürgen Rahn (CDU). Ein Teil des Verkehrs könne von der bestehenden Ausfahrt über eine Zufahrt über die Quickborner Straße erfolgen. Der Borstel-Hohenradener Verwaltungschef berichtete während der Gemeindevertretung im Schützenhof am Mittwochabend von einem Treffen zu dem Thema mit Michael Koch, Leiter des Straßenverkehrsamts Itzehoe. Mit dabei waren unter anderem Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg, Detlev Brüggemann (Leiter Amt Pinnau) und Pinnebergs Bauamtsleiter Klaus Stieghorst. Dabei ging es um Möglichkeiten des Ausbaus. „Das war gefühlt sehr produktiv“, sagte Rahn. „Unser Ziel ist es, die Metropolregion gemeinsam zu entwickeln“, sagt Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg auf Nachfrage.


Ampel könnte die Lösung sein


Doch die Entwicklung ist noch in der Ideenphase: „In Zusammenarbeit mit dem Straßenverkehrsamt werden wir das Gewerbegebiet jetzt überplanen“, sagt Rahn. Die an den Ausfahrten seit Jahren von der Stadt Pinneberg geplante Ampelanlage könnte die Lösung sein. „Davon versprechen wir uns auch, dem Problem des täglichen Rückstaus auf der Autobahn entgegenzutreten“, so Rahn. Der Bürgermeister zeigt sich erleichtert dank dieser Idee. Denn die Kosten für die Ampel trage das Land. Die Verlegung der Autobahnausfahrt hätte eine höhere Investition verursacht. Jetzt würden die Kosten für die Erschließung des Gewerbegebiets bleiben.

Eine eventuelle Verlegung käme nach Prüfung des Straßenverkehramtes nicht in Frage: „Die Idee ist gestorben, die Brücke ist dafür nicht vorgesehen“, erläutert Amtsleiter Brüggemann. Vier Spuren seien auf der Brücke dafür nötig, das sei nicht möglich.

Das Gewerbegebiet im Bereich A 23/Quickborner Straße soll auf 15 Hektar entstehen. Mit dem Kauf der erforderlichen Grundstücke kann Rahn laut Beschluss der Gemeindevertretung beginnen. „Die Vertragsentwürfe sind in Arbeit, wir stehen kurz vor dem Abschluss“, sagt Rahn.

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