Klimaneutralität : Forschungen für Wasserstofftransport von Helgoland beginnen

Bis 2035 sind Offshore-Windanlagen in der Nordsee zur Produktion von grünem Wasserstoff durch die Insel Helgoland und ein Firmenkonsortium geplant.
Bis 2035 sind Offshore-Windanlagen in der Nordsee zur Produktion von grünem Wasserstoff durch die Insel Helgoland und ein Firmenkonsortium geplant.

Ein wichtiger Baustein zur Klimaneutralität: Für die Produktion von grünem Wasserstoff wurden Fördermittel von bis zu 12,5 Millionen Euro vom Forschungsministerium zugesagt.

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14. Oktober 2021, 19:15 Uhr

Helgoland | Zur Produktion von grünem Wasserstoff auf hoher See planen die Insel Helgoland und ein Firmenkonsortium in der Nordsee bis 2035 Offshore-Windanlagen. Dazu beginnen jetzt Entwicklungsarbeiten zum Aufbau einer Transportkette von Helgoland über die Häfen zu den Wasserstoffverbrauchern auf dem Festland.

Fördermittel von bis zu 12,5 Millionen Euro

Für dieses Forschungsprojekt hat das Forschungsministerium Fördermittel von bis zu 12,5 Millionen Euro zugesagt, wie der Förderverein Aquaventus am Donnerstag (14. Oktober) auf Helgoland mitteilte. Zu Aquaventus gehören mehr als zwei Dutzend Unternehmen, Organisationen und Forschungseinrichtungen sowie die Gemeinde Helgoland.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität

„Wir freuen uns über die Anerkennung und den Anschub für den Start in das Wasserstoffzeitalter mit unseren Projektpartnern in den Hamburger und Helgoländer Häfen“, sagte der Aquaventus-Vorsitzende, Helgolands Bürgermeister Jörg Singer der Mitteilung zufolge. Er sprach von einem „wichtigen Baustein, um auf dem Weg zur Klimaneutralität grüne Zukunftstechnologien in die Marktreife zu führen“.

Für den Aufbau einer Wasserstoff-Transportkette „Aquaportus“ werden unter anderem Technologien für die Speicherung und den Transport von Wasserstoff in organischen Trägerflüssigkeiten erforscht und entwickelt.

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