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Pinneberger Tageblatt

22. August 2017 | 02:03 Uhr

Bilanz : 90.000 Besucher im Weihnachtsdorf

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Veranstalter Jens Stacklies zieht ein positives Resümee.

Pinneberg | Jens Stacklies kommt extra aus Hamburg angereist. Er bestellt eine Erbsensuppe und einen alkoholfreien Punsch in der Erdinger Urweisse-Hütt’n im Pinneberger Weihnachtsdorf. Dort, wo in den vergangenen Wochen viel und fröhlich gefeiert wurde. 31 Tage Spektakel in der Kreisstadt vor der Drostei – gestern zog der Unternehmer, der auch in Hamburg und Kiel Weihnachtsmärkte organisiert, ein erstes Fazit. Und das fällt positiv aus: „Wir hatten eine kleine Steigerung zum Vorjahr“, sagt er. Er schätzt, dass etwa 90.000 Besucher in den vergangenen fünf Wochen vorbeischauten. Anfang nächsten Jahres – nach der Abrechnung – liegen konkrete Zahlen vor. Schon jetzt steht fest: Es werden schwarze Zahlen geschrieben. „Es bleibt für uns etwas übrig“, so Stacklies.

Immerhin: Etwa 250.000 Euro kostet der Spaß. In der Summe enthalten sind die Kosten für den Aufbau und den Strom, mit dem auch die Drostei illuminiert wird, sowie die Reinigung. „Der Platz ist immer sauber, täglich wird gefegt.“ Das sei gut angekommen. Der Unternehmer, der immer Klartext redet und den Weihnachtsmarkt in Pinneberg zum fünften Mal ausrichtete, versprach auf Wunsch vieler Gäste mehr Glanz und Licht im Budendorf – und hielt Wort: Neue Buden, 18 an der Zahl, wurden aufgestellt, es gab deutlich mehr Unterstände für den Fall, dass es mal regnen sollte. Das Angebot an Speisen war größer, auch das war der Wunsch von Besuchern.

Doch auch Petrus hatte ein Einsehen: „Das Wetter hat mitgespielt. Zwei Wochen Regen wie im letzten Jahr. Das kann man finanziell nicht ausgleichen“, sagt Stacklies. Als Highlight bezeichnet er die Erdinger Urweisse-Hütt’n, in der 80 Gäste Platz haben. Er hat dort selbst mit Kunden gefeiert.

„Viele Firmen haben hier ihre Weihnachtsfeiern veranstaltet“, sagt Jana Carolin Krull, die Projektleiterin, die mit ihren beiden Kollegen von morgens bis abends nach dem Rechten schaut. Bereits mittags sei immer viel losgewesen. „Viele haben ihre Mittagspause genutzt und hier etwas gegessen“, sagt sie. Das Feedback der Besucher sei durchweg positiv gewesen. Diese kamen nicht nur aus Pinneberg, sondern aus Rellingen, Uetersen und Neuendeich. „Auch aus Wedel konnten wir Gäste gewinnen“, sagt Stacklies. Und die Feuerwehr aus Heist. Stacklies lobt die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Citymanagement sowie das diesjährige Programm: „ Es war viel weihnachtlicher als sonst“, so sein Fazit.

Bleibt die Frage: Gibt es auch im nächsten Jahr in Pinneberg wieder ein Weihnachtsdorf? „An uns soll es nicht liegen.“ Dieses Jahr habe viel Spaß gemacht. „Regionalmärkte haben Charme. Sie sind ein toller sozialer Treffpunkt“, so Stacklies. Wer Lust hat, kann heute zum letzten Mal von 12 bis 21 Uhr den Weihnachtsmarkt besuchen. Besondere Aktion: Alle 300 Tannenbäume werden zum Preis von fünf Euro pro Exemplar verkauft.

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