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Nach Quellentalfest : 8400-Euro-Spende für die GuGs

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Neue GeWoGe und Volksbank unterstützen Schule. Geld stammt aus Tombola vom Quellentalfest.

von
erstellt am 18.Jul.2017 | 10:00 Uhr

Pinneberg | Und wieder ist ein Rekord gebrochen: Die Tombola auf dem Quellentalfest in Pinneberg am Pfingstsonntag hat 8400 Euro eingebracht – im vergangenen Jahr waren es 6700 Euro. Der Empfänger des Erlöses ist allerdings derselbe: die Grund- und Gemeinschaftsschule, kurz GuGs genannt, im Quellental. „Ich freue mich, der GuGs den Betrag zur Verfügung zu stellen. Sie ist immer wieder innovativ und packt die Dinge auch mal anders an“, sagte der Neue GeWoGe-Geschäftsführer Kai Lorenz während der symbolischen Scheckübergabe in den Räumen der GuGs. Zum sechsten Mal gab es eine Wiederauflage des Quellentalfests.

Einen wesentlichen Anteil am Zustandekommen dieser Summe hat außer der Wohnungsbaugenossenschaft auch die Volksbank Pinneberg-Elmshorn. Beide Unternehmen stellen die Tombola auf die Beine: Beim Fest, das Gäste über die Grenzen Pinnebergs hinaus anzieht, sind 45 Mitarbeiter des Bankunternehmens und 30 der Neuen GeWoGe im Einsatz. Besonders lobte Lorenz Susan Abeldt, Prokuristin des Unternehmens, die für die reibungslose Planung des Stadtteilfests verantwortlich zeichnet. Insgesamt 75.000 Euro kostet das Quellentalfest, 35.000 Euro ist der Eigenanteil der Neuen GeWoGe. An dem Erfolg sind auch die Besucher aus der Region beteiligt. „Ohne die Kreis-Pinneberger wäre es nicht möglich“, sagte Lorenz. „Die 1000 Lose waren schon eine Stunde vor der Gewinnverkündigung ausverkauft“, sagte Lorenz. Worauf Thomas Gerdes, Leiter der Schule, verriet, dass seine vierjährige Tochter zehn Lose gekauft habe. „Das Riesenangebot für Kinder macht das Fest erst aus“, so Gerdes. Seine Schule sei bei dem Fest auch mit einem Stand vertreten. „Die Neue GeWoGe steht nicht nur für Wohnungsbau, sondern auch für soziale Teilhabe“, sagte Bürgermeisterin Urte Steinberg.

In welches Schulprojekt investiert werden soll, steht schon seit langem fest: In ein Blockhaus. Dort sollen die Spielgeräte untergebracht werden, die die Schüler in ihren „aktiven Pausen“ sowie im Rahmen der Ganztagsbetreuung nutzen. Doch von dem Holzhaus sollen nicht nur die Schüler, sondern auch die Mieter der Neuen GeWoGe profitieren. So besteht eine Kooperation mit der GeWoGe und dem Nachbarschaftstreff der Genossenschaft. „Wir wollen den Nachbarschaftstreff auf dem Schulgelände erweitern“, berichtete Gerdes. Es sei eine natürlich gewachsene Kooperation. „Familien kommen am Nachmittag mit ihren Kindern auf den Schulhof. Wir stellen ihnen eine tolle Fläche zur Verfügung“, so der GuGs-Schulleiter. „Wenn es den Schülern gut geht, geht es auch den Kindern unserer Familien gut“, sagte Lorenz. Er betonte, dass zahlreiche Schüler in Wohnungen der Genossenschaft leben.

Das Blockhaus soll 30 Quadratmeter groß sein. Die Baugenehmigung wird jetzt beantragt. Die Verantwortlichen hoffen, dass das Projekt in diesem Jahr noch realisiert wird.

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