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Pinneberger Tageblatt

22. August 2017 | 13:11 Uhr

Bönningstedt : 60 Jahre Sozialverband

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Immer mehr Menschen brauchen Hilfe.

Bönningstedt | Vor genau 60 Jahren, am 8. Februar 1955, wurde der Bönningstedter Ortsverein des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) ins Leben gerufen. Der Letzte der insgesamt 22 Ortsvereine im Kreis Pinneberg. Die diesjährige Mitgliederversammlung wurde zum Anlass genommen, um das 60-jährige Bestehen nun gebührend zu feiern. Zahlreiche Besucher kamen in das Restaurant Montenegro-Bei Sabina.

Über die Geschichte des Bönningstedter Ortsvereins berichtete Artur Moldenhauer. Er war Gründungsmitglied des SoVD in der Gemeinde und ist Ehrenmitglied des Verbands. „Die Versammlung ist mir nicht eine notwendige Pflicht, sondern auch eine gute Chance, unsere Organisation nach außen zu präsentieren“, sagte Moldenhauer. Er hatte ein besonderes Geschenk für die etwa 200 Besucher dabei. „Herr Moldenhauer hat extra für uns eine Mappe mit Berichten, Protokollen und Fotos aus den 60 Jahren des SoVD zusammengestellt“, erklärte Peter Gehring, Vorsitzender des Verbands.

Auch Bürgermeister Peter Liske (BWG) nutzte den Anlass, um die Arbeit des SoVD zu loben. „Das Ehrenamt wird immer mehr gebraucht. Vor allem, weil viele Dinge ohne Ehrenamtliche gar nicht mehr ermöglicht werden können“, sagte Liske. Jedoch nehme die Bereitschaft für den freiwilligen Dienst immer mehr ab. „Doch hier ist es anders. So viele sind in diesem Verband aktiv und gestalten das Leben in Bönningstedt mit“, so Liske weiter.

Der Ortsverein verzeichnet momentan 212 Mitglieder. Auch in den anderen Ortsverbänden ist ein stetiger Wachstum zu sehen. „Das kann man natürlich als positiv ansehen, jedoch muss man auch beachten, dass an diesem Wachstum zu sehen ist, dass die Probleme der Einzelnen immer größer werden und immer mehr Leute auf unsere Hilfe angewiesen sind“, sagte der Kreisvorsitzende Gerhard Renner in seiner Ansprache. Der Kreisverband hat zurzeit 12  500 Mitglieder. „Wir haben die richtigen Gedanken, fokussieren die Probleme und suchen nach einer Lösung dafür“, so Renner weiter. Der Gedanke der Solidarität dürfe nicht vergessen werden und müsse mit Leben gefüllt werden.

Als ein Problem sprach er die sogenannte Minutenpflege an. „Da wird ein genauer Zeitplan für die Pflege verfolgt. Die Freundlichkeit und Menschlichkeit bleibt dabei allerdings meist auf der Strecke“, sagte Renner. Dies sei unter anderem ein Anliegen vom Kreisverband des SoVD. An dem Nachmittag wurden außerdem langjährige Mitglieder ausgezeichnet. Für ihre ehrenamtlichen Einsätze erhielten Ingeborg Rabe und Hannelore Dreyer das Ehrenschild des SoVD.

Für zehn Jahre Mitgliedschaft: Annelie Ahrendt, Angela Basner, Hans-Michael Basner, Heidemarie Hildebrand, Klaus-Peter Hildebrand, Elke Knorr, Dieter Knorr, Renate Knutzen, Silke Lippke, Ingrid Petersen, Rita Stüwe, Monika Urban, Uwe Urban und Ella Wulff. Für 20 Jahre Mitgliedschaft: Heike Bergk, Peter Bergk, Sabine Haase, Claus-Peter Hartwig, Frauke Repschläger, Otto Stüwe, Erna Tobaben, Ilse Wuwer. Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Gerd Brümmer, Sabine Köhnke, Ilse Lembcke, Hanne-Lore Lobien, Hannelore Dreyer und Ingeborg Rabe.
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erstellt am 09.Mär.2015 | 16:00 Uhr

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