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Quickborn : 54.000 Euro nur für den guten Zweck

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Das Kinderhilfswerk zieht Bilanz und blickt in die Zukunft.

von
erstellt am 22.Nov.2014 | 10:00 Uhr

Quickborn | „Das kriegen wir hin“ – das sind die Worte, die Menschen zu hören bekommen, die sich vertrauensvoll an Richard Janssen wenden. „Die Anrufer sind erleichtert, wenn ich diese Worte sage“, weiß Janssen. Er ist der Vorsitzende des Quickborner Kinderhilfswerks. Der Verein, der von Janssen mit dem damaligen Bürgermeister Gert Willner und der Bundesliga-Ikone Felix Magath gegründet wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Not leidenden Kindern in Quickborn und Umgebung zu helfen: schnell und unbürokratisch. Seit mehr als 25 Jahren. „Mit etwa 30.000 Euro hat das Kinderhilfswerk Kinder in diesem Jahr unterstützt. Für 2015 sind bereits 24.000 Euro bereitgestellt worden.“

Mit fast 10.000 Euro wird das Kinderhilfswerk Unterstützung bei der Finanzierung für Nachhilfeunterricht leisten. In manchen Fällen seien bis zu 300 Euro monatlich fällig. „Das kann eine alleinerziehende Mutter nicht bezahlen“, sagt Janssen. Kinder dürften nicht schon in den ersten Lebensjahren zu Verlierern werden. Für eine erfolgreiche Zukunft sei Bildung Voraussetzung.

Dabei gehört es allerdings zum Prinzip des Vereins, dass die Eltern sich mit bis zu 50 Prozent an den Kosten beteiligen. „Ein Teil bleibt bei den Eltern“, so der Vorsitzende.

„Wir helfen, wo Hilfe gebraucht wird“, lautet das Motto des Kinderhilfswerks. Aber genauso wichtig sei die Vorbeugung, damit es erst gar nicht zu Gewalt, Missbrauch und Sucht kommt, betont Janssen. So bekommt der Wendepunkt, die Hilfsorganisation bei sexuellem Missbrauch an Kindern, die eine Beratungsstelle in Quickborn unterhält, 6000 Euro. Das Geld ist für präventive Maßnahmen, Sprechstunden und Elternabende gedacht. Für das Projekt Sozialpädagogische Patenschaften bei Gewalt gibt es 2000 Euro Unterstützung, und 5000 Euro fließen in die Präventionsprojekte der Suchtberatungsstelle. 2000 Euro stehen für das Projekt Medienkonsum zur Verfügung. „Mediensucht ist zu einem großen Problem geworden“, sagt Janssen.

Neben diesen Projekten gibt es die Einzelfälle. „Wir gehen aber niemals an die Öffentlichkeit, um die betroffenen Kinder zu schützen“, sagt Janssen und betont, dass jede einzelne Spende zu 100 Prozent ankäme. Bislang wurden etwa 800.000 Euro gesammelt– Geld allein für bedürftige Kinder.

Spendenkonto: Kinderhilfswerk Quickborn, Sparkasse Südholstein: IBAN DE89 2305 1030 0015 1294 22
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