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Brüder-Grimm-Grundschule in Rellingen : 5,8 Millionen Euro - im August beginnt der Umbau

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Büros und Gewerke stehen jetzt fest. Die Übergabe nach dem Umbau soll im August 2017 stattfinden.

von
erstellt am 19.Jan.2016 | 14:15 Uhr

Rellingen | Status Erweiterung der Brüder-Grimm-Grundschule an der Schmiedestraße in Rellingen – es läuft alles nach Plan. Das Hamburger Architekturbüro Bücking-Ostrop-Flemming (bof) hat die Vorplanung bis zum Monat Dezember 2015 abgeschlossen. Die Entwurfsplanung soll zeitnah vorliegen.

Das Büro Drees & Sommer erhielt nach einem Abstimmungsgespräch und Überarbeitung des Angebots den Auftrag, die Verwaltung bei der Bauherrentätigkeit zu unterstützen. Der Zeitrahmen ist gesteckt: Im April 2016 liegt die Entwurfsplanung vor, im August 2017 soll die Übergabe an die Nutzer erfolgen. Über das insgesamt 5,8 Millionen Euro teure Projekt beraten am Donnerstag, 21. Januar, ab 19 Uhr die Mitglieder des Schulausschusses in der Erich Kästner Schule, Heidestraße 84.

Primär stehen die Kosten zur Diskussion. Laut Verwaltung kann der spekulierte Kostenrahmen nicht eingehalten werden: Insgesamt müssen 5,8 Millionen Euro aufgebracht werden. Darin enthalten sind etwa 4,5 Millionen Euro reine Baukosten, die Nebenkosten liegen bei etwa 800.000 Euro. Für sogenanntes Unvorhergesehenes wird ein Geld-Puffer von 227.000 Euro angelegt.

Auch weitere Büros, die für den reibungslosen Ablauf im Boot sind, wurden jetzt bekannt: Nach den Angebotsabfragen und Bietergesprächen wurde die Haustechnik- und Tragwerksplanung beauftragt. „Den Auftrag für die Haustechnik erhielt das Büro IWP aus Elmshorn“, heißt es aus der Rellinger Verwaltung. Den Auftrag für die Tragwerksplanung und den EnEV-Nachweis erhielt das Büro Schumacher+Gerber aus Hamburg. Die Beauftragung weiterer Fachplaner – beispielsweise für den Brandschutz) – ist in Bearbeitung.

Wie zügig das Millionenprojekt umgesetzt werden soll, zeigt die Terminplanung:

  • Fertigstellung der Entwurfsplanung: April 2016
  • Ausschreibung/Vergabe ab August 2016
  • Baubeginn Interim ab August 2016
  • Baubeginn Neubau ab Oktober 2016
  • Übergabe an Nutzer im August 2017.

Fakt ist auch: Experten vom Büro Drees & Sommer weisen darauf hin, dass „bei den Kosten noch eine Optimierung im Rahmen der Entwurfsplanung erforderlich ist“. Derzeit würden die Kosten über dem Budget liegen. „Eine Grobkostenschätzung“, heißt es zur Beruhigung. Denn belastbare Zahlen würden im April zu der zur Entwurfsplanung gehörenden Kostenberechnung vorliegen.

Zur Erinnerung: Die Verantwortlichen haben sich für eine radikale Lösung entschieden. Alle Baukörper bis auf den Altbau und das Acht-Klassen-Haus werden „geschliffen“. Die restlichen Gebäude werden anschließend durch einen Neubau verbunden und dienen künftig als Mittelpunkt: Bis auf einen Kunstraum werden dort alle Klassen- und Fachräume genutzt werden können.

Auch Verwaltung und Lehrerzimmer sollen im Altbau verbleiben, die Betreuungsschule, die derzeit in Containern untergebracht ist, findet künftig im Acht-Klassen-Haus eine neue Heimat. In Zahlen bedeutet das: Im Obergeschoss des Neubaus werden zehn etwa 60 Quadratmeter große Klassenräume eingerichtet. Die Fachräume liegen im Erdgeschoss. Mittelpunkt ist die etwa 130 Quadratmeter große Mensa. Ein Ort, in dem laut Planung auch Kulturveranstaltungen angeboten werden sollen im großen Stil: Denn bei Bedarf kann der Raum um weitere 100 Quadratmeter vergrößert werden.

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