Appen : 40 Preise gehen an die Züchter

Erwin Martens überzeugte die Preisrichter und sicherte sich einen der 40 verliehenen Preise.
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Erwin Martens überzeugte die Preisrichter und sicherte sich einen der 40 verliehenen Preise.

Der Geflügelzuchtverein stellt in Appen 249 Tiere aus.

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15. Dezember 2014, 16:00 Uhr

Appen | „Was wäre Appen ohne Hühner und ohne Erwin Martens?“, fragte Appens Bürgermeister Hans-Joachim Banaschak (CDU) bei der Eröffnung der 120. Geflügelschau des Geflügelzuchtvereins Pinneberg, Appen und Umgebung von 1894. Zum 39. Mal veranstalteten die Geflügelzüchter die Schau in Appen. Grund genug für das Gemeindeoberhaupt, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Er stellte mit einem Sack Taubenfutter einen der Ehrenpreise und gab bei der Eröffnung am Sonnabend noch ein Versprechen ab: „Das Vereinsheim bekommt zwei neue Fenster.“

Martens, Vorsitzender des Geflügelzuchtvereins, dankte dem Gemeindeoberhaupt, aber auch den ehrenamtlichen Helfern: „Nur durch die gemeinsame Arbeit und die geleistete Unterstützung durch die Familien ist die Organisation einer Ausstellung dieser Art überhaupt erst möglich.“ Die 32 Vereinsmitglieder und acht aktiven Jugendlichen stellten am Wochenende 249 Tiere aus. „Das ist eine beeindruckende Anzahl und zeigt, dass unser Sport lebt“, sagte der Kreisvorsitzende des Rassegeflügelzuchtvereins, Horst Tank, erfreut.

Während die ersten Besucher am späten Nachmittag durch die Ausstellung schlenderten, war für die Züchter der Sonnabendmorgen im Fokus.

Die Preisrichter Karl-Heinz Büsen, Thomas Steenbuck und Horst Rohwer begutachteten die ausgestellten Tauben, Zwerghühner, Hühner und das Wassergeflügel. „Man hat schon ein Gefühl, welches Tier gute Chancen hat“, sagte Martens, der selbst jahrelang als Preisrichter aktiv war, nun aber kürzer treten möchte. Form, Rumpf, Kopf, der „Einbau der Beine“ und die Federstruktur werden von der Jury bewertet. „Da gibt es klare Idealvorstellungen“, erläuterte Martens.

40 Preise wurden verliehen: Landesverbands-, Kreisverbands-, Landesverbandsjugend- und Kreisverbandsjugendplaketten sowie Ehrenpreise und Zuschlagspreise. Für einige gab es Pokale. „Heutzutage sind den Züchtern Sachpreise lieber“, sagte Martens. So überreichte der Vorsitzende gestern außer zahlreichen Plaketten, Urkunden und Pokalen vor allem Tauben- und Hühnerfutter. Doch auch Taubenmedikamente und Geldpreise warteten auf die Sieger.
 

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