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Eine Bürgermeister-Statue in Gold : 40. Dorfabend Ahrenlohe

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Für die Besucher gab es ein Programm mit Persiflagen, plattdeutschem Theater, Musik und Tanz im Pomm 91.

shz.de von
erstellt am 14.Mär.2016 | 14:00 Uhr

Tornesch | Jetzt ist er auch als Statue verewigt – und sogar in Gold. Beim Dorfabend Ahrenlohe enthüllte Roland Krügel eine Skulptur mit Krone auf dem Haupt und gold-glitzerndem Mantel. Zeugin des feierlichen Akts war eine nur wenig prominentere Person: Angela Merkel. Alles nur gespielt, klar, denn Jan-Ole Steckmeister übernahm in der Szene den Part von „König Roland“, und Melanie Werner persiflierte die Bundeskanzlerin mit hängenden Mundwinkeln und der „Merkel-Raute“. Ein gelungener Gag und einer der Höhepunkte bei der 40.    Auflage am Wochenende im ausverkauften Pomm 91.

Durch das Programm führte Dorfgemeinschafts-Vorsitzender Frank Steckmeister. Los ging es mit einem Auftritt des Chors „De Moorhuulers“, der unter der Leitung von Regine Kopper plattdeutsche Weisen und englische Volkslieder zum Besten gab. Anschließend waren die Ahrenloher Kinder an der Reihe. Neun Mädchen und Jungen unternahmen eine Busreise nach Paris und kamen dabei mitunter von der Strecke ab, weil ein Schild mit der Aufschrift „Centre Ville“ irritierte. Der Invalidendom wurde als „Kirche für Frührentner“ bezeichnet, doch letztlich landete die Reisegruppe in der Metropole, ohne sich nicht darüber zu wundern, dass dort die Flugzeuge so niedrig fliegen.

Beim Auftritt der Junioren unter dem Titel „Herr der Ringe“ mit „Bundeskanzlerin Merkel“ und „Bürgermeister Krügel“ kamen die Besucher kaum aus dem Lachen heraus. Bei einer Olympiade sollten sich Athleten aus den USA, Frankreich, Tornesch-Esingen und Tornesch-Ahrenlohe in verschiedenen Disziplinen wie einem Lichtschwerterkampf und einem Sprint messen. Die Junioren erteilten gekonnte Seitenhiebe auf politische Geschehnisse in Tornesch. Die Brücke über die Bahngleise sei nur überdacht worden, weil in einer Pfütze ein Hund ertrunken sei, und die Olympischen Spiele seien nach Tornesch verlegt worden, damit sich der Bau des Sportparks Torneum lohne. Nach der Aufführung des plattdeutschen Stücks „Duurt nich lang“ der Theatergruppe war der Abend noch nicht beendet: Zur Musik von „DJ Markus“ wurde getanzt.

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