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Pinneberger Tageblatt

14. Dezember 2017 | 20:01 Uhr

35 Prozent mehr Single-Haushalte

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Zahl steigt zwischen den Volkszählungen 1987 und 2011 deutlich an

von
erstellt am 30.Mai.2014 | 16:00 Uhr

Die Zahl der Einpersonenhaushalte steigt an. Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des Statistischen Amts für Hamburg und Schleswig-Holstein hervor. Demnach sei die Zahl zwischen den beiden Volkszählungen in den Jahren 1987 und 2011 im nördlichsten Bundesland um etwa 35 Prozent gestiegen. Das habe dazu geführt, dass vor drei Jahren etwas mehr als ein Drittel aller Haushalte in Schleswig-Holstein von nur einer Person bewohnt war.

Der landesweite Trend spiegelt sich auch im Kreis Pinneberg wider: Die Singlehaushalte machten 2011 mit 46 745 Einheiten den Großteil der 136 155 Wohnungen aus – und somit 34,3 Prozent. Erst an zweiter Stelle standen die Haushalte von kinderlosen Paaren (41 517/30,5 Prozent), an dritter die von Familien, in denen Mutter und Vater mit ihren Kindern zusammenleben. Das waren 34 983 Haushalte, also 25,7 Prozent. Die Zahl an Wohnräumen für Alleinerziehende lag im Erhebungsjahr bei 10 417 Haushalten. Das entspricht 7,7 Prozent. In den meisten davon, in 8706 Wohnungen, lebten Mütter mit Kindern, Väter mit Kindern in 1711.

In Hamburg stieg die Zahl an Singlehaushalten um etwa 85 000 auf 409 000 an. Das Plus beträgt demnach 26 Prozent. Damit sind in der Hansestadt etwa die Hälfte aller Haushalte Einpersonenhaushalte, so die Berechnung des Statistischen Amts für beide Länder. Der Anteil der Alleinlebenden in Hamburg liegt über dem Bundesdurchschnitt. Etwa jeder vierte Bürger mit Hauptwohnsitz in der Stadt wohnt in den eigenen vier Wänden, in Deutschland dagegen nur etwa jeder sechste. Mit im Schnitt 1,9 Personen ist Hamburg nach Berlin das Land mit der geringsten Haushaltsgröße.

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