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Pinneberger Tageblatt

23. Oktober 2017 | 12:05 Uhr

Rellingen : 3200 Aktive in Sportvereinen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Zum 26. Mal: Die Kommune ehrt erfolgreiche Athleten. Schwimmer Clemens Kaiser trainiert zwölfmal pro Woche.

von
erstellt am 03.Feb.2014 | 12:00 Uhr

Fast 3200 Rellinger sind Mitglieder von Sportvereinen, etwa 23 Prozent der Bevölkerung. Voller Stolz sprach Bürgermeistern Anja Radtke denn auch von „unserer Sportlerstadt“. Die erfolgreichsten Sportler und ihre Freunde und Förderer saßen vor ihr und füllten den Saal des Rathauses bis zum letzten Platz. Fünf Seiten lang war die Namensliste derer, die bei der 26. Sportlerehrung der Gemeinde auf die Bühne gerufen wurden.

Eine hatte noch nie gefehlt: Ingrid Holzknecht war schon dabei, als Albert Hatje zum ersten Mal als Bürgervorsteher seines Amts waltete und Urkunden überreichte. „Wir hören denn auch zusammen auf“, hatte er ihr irgendwann einmal angekündigt. Da sie jetzt aber wieder dran war, inzwischen als Senioren-Landesmeisterin sowie deutsche und auch Europa-Seniorenmeisterin, und das gleich in mehreren Disziplinen, räumte Hatjes Nachfolger Dieter Schröder vorübergehend seinen Platz, damit das Rellinger Urgestein Wort halten konnte. „Ich habe die Zähigkeit der Frauen unterschätzt“, schmunzelte Hatje bewundernd, als er der Leichtathletik-Ikone die Hand schüttelte.

Während Bürgermeisterin und Bürgervorsteher sich beim Gratulieren abwechseln durften, gab es für Silke Mannstaedt keine Pausen. Die Fachbereichsleiterin Familie, Soziales und Kultur moderierte den Abend und rief jeden Geehrten namentlich nach vorne. Judo zuerst, dann die Handballer, Geräteturner, Schützen, Tennis. Dann war das Teakwon-Do-Center dran. Da war das Verlesen schon fast eine sportliche Leistung im Zungenbrecher-Knacken: Taeryon, Ilbo-Taeryon, Kyek Pa, Hyong und Kreation waren einige Disziplinen der Geehrten. Einfacher war es dann wieder bei den Schwimmern und beim Westernreiten.

All diese Erfolge stellen sich nicht von selbst ein, betonten Radtke wie auch Schröder. Zum Talent komme ausdauernde Arbeit. Schwimmer Clemens Kaiser etwa gab an, zwölfmal pro Woche zu trainieren.

Zum Erfolg gehören dann auch gute Trainer, die mit ganzer Seele dabei seien, hoben die Redner hervor. Ebenso viele helfende Hände in den Vereinszentralen. Deshalb erhielten auch mehrere Ehrenamtliche an diesem besonderen Tag eine Auszeichnung.

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