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SuS Waldenau : 31 Jahre an der Spitze: Christian Stang folgt auf den langjährigen Vorsitzenden Hinrich Krodel

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Neu im SuS-Vorstand sind darüber hinaus Tim Suderow, Simon Macke und Viktoria Gross.

Pinneberg | Eine Ära ist zu Ende. Hinrich Krodel hat nach mehr als 31 Jahren an der Spitze das Amt des Vorsitzenden des SuS Waldenau aus gesundheitlichen Gründen abgegeben. Zu seinem Nachfolger wählten die Mitglieder vor kurzem bei der Jahreshauptversammlung im Clubraum des Tennisgebäudes Krodels bisherigen Stellvertreter Christian Stang. Der 29-Jährige ist außerdem seit sechs Jahren Spartenleiter der Fußball-Abteilung.

Neu im SuS-Vorstand sind darüber hinaus Tim Suderow (erster stellvertretender Vorsitzender), Simon Macke (zweiter stellvertretender Vorsitzender) und Viktoria Gross (Jugendleiterin). Zudem wurde Krodel für seine Verdienste zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt. Auch Ehrungen für langjährige Mitglieder standen auf der Tagesordnung. So erhielten Helmut Barthel und Bernd Schubert Auszeichnungen für 70 Jahre Vereinstreue.

„Das war ein sehr emotionaler Abschied für mich“, sagte Krodel. Er versprach, dass er dem Verein weiter eng verbunden bleibt. Als Höhepunkte seines langjährigen Wirkens nannte der 67-Jährige den Bau der Clubhäuser für die Fußballer und die Tennisspieler. Zudem ist Krodel stolz darauf, dass der SuS immer ein Großverein mit mehr als 1000 Mitgliedern geblieben ist. Aktuell sind es etwa 1250. Die Tendenz ist laut Krodel seit Jahren steigend. „Vor allem die Tennissparte ist ein Zugpferd“, so Krodel. Nachdenklich stimmt ihn der Umgang mit denen, die sich freiwillig engagieren. „Das Ehrenamt steht nicht mehr hoch im Kurs“, erklärte der Ehrenvorsitzende. Die Anforderungen seien enorm, die Unterstützung der Politik dagegen eher gering.

Auch mit der Arbeit der Stadt Pinneberg ist Krodel unzufrieden. Ihn stört, dass die Vereine in die Erstellung eines Sportentwicklungsplans bisher nicht eingebunden waren. Zudem bereitet ihm Sorgen, dass die Vereine unter anderem gefragt wurden, ob sie sich in Zukunft vorstellen können, eigene Sportanlagen zu bauen und Sportstätten sowie Sportgeräte zu übernehmen. Das ist aus Krodels Sicht unmöglich. Er befürchtet, dass die Stadt sich durch Privatisierungen aus der finanziellen Verantwortung stehlen könnte.

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erstellt am 06.Apr.2017 | 14:00 Uhr

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