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Pinneberger Tageblatt

18. Oktober 2017 | 09:58 Uhr

3000 Konzertgäste in der City

vom

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | Spätestens als das erste Saxofonsolo des Glenn-Miller-Medleys über den Drosteivorplatz schallte, waren die 3000 Zuschauer beim Konzerts der Bundeswehr-Big-Band aufgetaut und feierten die Band mit donnerndem Applaus. Der Auftritt der Männer in den weißen Gala-Uniformen - ein Event wie es die Pinneberger Innenstadt schon länger nicht mehr gesehen hat. Die ehrwürdige Drostei - fast vollständig von der riesigen Bühne mit den beiden Videowänden verdeckt. Wabernder Kunstnebel und sprühende Pyrotechnik und dann legt die Truppe von Bandleader Christian Weiper los, mit Jazz-Klassikern ebenso wie Pop-Hits. Nach einem rein instrumentalen Beginn enterte dann Sängerin Bwalya die Bühne und interpretierte mit rauchiger Stimme "Get the party started", bekannt geworden durch die Sängerin Pink, und legte dann mit vier Songs der britischen Band Simply Red nach.

Vor dem musikalischen Highlight hatten Schirmherrin Urte Steinberg - kokett mit rotem Regenschirm - die Zuschauer begrüßt und die Spendensammler vorgestellt. Denn bei den Open-Air-Konzerten der Bundeswehr-Big-Band gilt: Eintritt frei, Spenden erbeten. Der gute Zweck diesmal: Der Verein Pinneberger Kinder will dafür sorgen, dass auch sozial schwächere Kinder schwimmen lernen können - der Verein will Gutscheine für entsprechende Kurse ausstellen. Um das Geld aufzutreiben liefen gestern während des Auftritts Spendensammler - darunter Bürgermeisterin Urte Steinberg, Bürgervorsteherin Natalina Boenigk und Schulamtsleiterin Traudchen Perrefort - mit blauen Eimern durch die Reihen der Zuschauer. "Wir hoffen auf leise Spenden - es soll knistern", animierte Steinberg die Besucher nicht nur Kleingeld in die Eimer zu werfen. Mit Erfolg. Nachdem die Big Band den Abend mit "Music" von John Miles gegen 22.15 ausklingen ließ, konnte das Spendenergebnis von fast 9000 Euro verkündet werden. City-Manager Dirk Matthiessen konnte die Summe gestern im Gespräch mit unserer Zeitung präzisieren: 8414 Euro kamen zusammen. Zusätzlich zu dem Geld aus den Eimern steuerten auch die vertretenen Gastronomen 750 Euro und die VR Bank Pinneberg weitere 1000 Euro bei. Nicht nur die Zuschauer konnten also zufrieden sein. Matthiessen: "Die Stimmung war gut - auch der Band hat es gefallen." Matthiessen hofft, die Bundeswehr-Kapelle in Zukunft häufiger in Pinneberg begrüßen zu können. "Wir streben einen Auftritt alle zwei bis drei Jahre an."

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