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Soziales Engagement in Pinneberg : 3000 Euro Spende für die Jugend

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Lions Club greift tief in die Tasche und spendet für Projekte in Pinneberg und Rellingen.

Pinneberg | Sie holen Kinder und Jugendliche von der Straße, bieten regelmäßig Arbeitsgruppen, Workshops und Ferienaktionen an. Rechnen müssen die Jugendpfleger in Pinneberg und Rellingen dabei ganz genau. Das Budget ist begrenzt. Jetzt können die Pädagogen das eine oder andere zusätzliche Projekt in Angriff nehmen. Der Lions Club Pinneberg hat sich entschieden, die Jugendarbeit in beiden Kommunen mit insgesamt 3000 Euro zu unterstützen.

Somit halten die Pinneberger „Löwen“ an ihrem Kurs fest. Schon in den vergangenen Jahren hatte die Hilfsorganisation, die sich weltweit sozial engagiert, mit Geldspenden ausgeholfen. Der Erlös eines Beach-Soccer-Turniers war der Jugendarbeit zugute gekommen. Der Strand-Kick hatte 2014 aus organisatorischen Gründen abgesagt werden müssen. „Aber es ist uns wichtig, unsere Unterstützung trotzdem aufrecht zu erhalten“, sagt Dieter Sammann, Sprecher der „Löwen“.

2015 soll der Beachsoccer-Cup der Lions wieder ausgespielt werden. Ort des Geschehens wird dann die Wasserskiarena am Fahlt sein. Deren neuer Betreiber Sebastian Eppinger hat bereits grünes Licht gegeben. Er stellt der Jugendpflege die Gastro-Einnahmen vom Saisonausklang zur Verfügung – 363 Euro kamen am vergangenen Sonntag zusammen. „Jeder Cent zählt“, sagt Henning Schreger, Schatzmeister des Pinneberger Lions Clubs.

Freude über Spende

Pinnebergs Stadtjugendpfleger Raimund Bohmann zaubert die finanzielle Unterstützung ein Lächeln ins Gesicht. Jens Schmidt, Chef der Schulsozialarbeit in der Kreisstadt, freut sich darauf, neue Projekte, etwa Mädchen-AG’s, und Tanzgruppen anzuschieben. Daniel Mietz, Ortsjugendpfleger aus Rellingen, erinnert an den Brandanschlag auf einen Jugendbus. Dabei sei Material mit abgefackelt. Die Versicherung habe sich nicht bereit erklärt, den Inhalt des Busses zu ersetzen.

Die Pinneberger Lions, deren Vorsitzender aktuell Martin Berberat ist, engagieren sich nicht nur für die Jugendarbeit. Laut Sammann profitierten in den vergangenen zwei Jahren unter anderem der Hospizdienst Pinneberg-Uetersen, das Regio-Klinikum sowie das Sozialcafé „Pino“ von Zuwendungen der Hilfsorganisation. Zudem organisieren die „Löwen“ regelmäßig Theatervorstellungen für Senioren. Auch das Waisenhaus-Projekt „Karibuni“ der Pinnebergerin Gisela Schiffmann wird unterstützt.

Lions ist eine in 206 Ländern agierende Hilfsorganisation, die 1,34 Millionen Mitglieder zählt. Der erste deutsche Lions Club wurde 1951 in Düsseldorf gegründet. Derzeit engagieren sich in der Bundesrepublik über 50.000 Mitglieder für die Gemeinschaft und für Menschen in Not. Den Pinneberger Club, der aktuell 43 Mitglieder zählt, gibt es seit 1968. Seitdem wurden etwa 1,2 Millionen Euro für soziale Projekte in der Region ausgelobt.
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erstellt am 05.Nov.2014 | 12:00 Uhr

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