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Schenefeld : 30. Verkehrstag in der Gorch-Fock-Schule

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Kasper und Schnuffi im Einsatz: Hunderte Abc-Schützen strömten in die Gorch-Fock-Schule. Die Stadt ist mit der Resonanz „sehr zufrieden“ .

shz.de von
erstellt am 14.Sep.2015 | 10:00 Uhr

Schenefeld | Seit mittlerweile drei Jahrzehnten lädt die Stadt Schenefeld mit Unterstützung von Polizei, Feuerwehr und Nahverkehrsbetrieben immer zu Beginn eines neuen Schuljahres alle Abc-Schützen des Ortes zum Verkehrstag in und an die Gorch-Fock-Schule. Mit Erfolg. Denn: „Was Schenefeld betrifft, haben wir hier in der vergangenen Zeit nahezu gar keine Unfälle mit Schulkindern zu verzeichnen“, wusste Oberkommissar Andreas Finck als polizeilicher „Verkehrserzieher“ freudig vermelden.

Damit das auch in Zukunft so bleibt, wurde für die mehreren Hundert Erstklässler, die mit ihren Eltern an die Gorch-Fock-Straße geeilt waren, viel Abwechslung geboten. „Es ist schon toll, wie den Kindern hier jede Menge Basiswissen als Rüstzeug für die sichere Bewältigung ihres Schulweges vermittelt wird“, lobte „Schülermutti“ Alexandra Tinnemann, während Sohnemann Kjell (7) und seine Freunde unter begleitender Anleitung von Polizei-Hauptkommissarin Seike Brodersen und Ordnungsamts-Mitarbeiterin Britt Kaufmann mit dem Roller oder Fahrrad durch enge Kurven, Slalom-Hütchen und auch über Wippen fuhren. Bevor sie sich im Anschluss daran über den Erhalt einer Teilnahme-Urkunde zur Erinnerung freuten.

Doch ehe Spiel und Spaß den Nachwuchs nach draußen auf den Schulhof trieben, wo es neben der Besichtigung von Löschfahrzeugen auch kleine Löschspiele mit der Jugendfeuerwehr Schenefeld, einen Kinderschminktisch sowie das Bemalen eines echten Schulbusses zu erleben gab, hatte natürlich erst einmal ein ganz anderer „Stargast“ die Kids in seinen Bann gezogen.

Den listigen „Verkehrsschreck“ vertreiben

Als echtes Highlight war der „Verkehrskasper“ Helge Hacker mit seiner Puppenbühne in die Schulaula gekommen. Wo er unter Mitwirkung seiner Frau Ulrike den cleveren Kasper mit jeder Menge Können, Witz und Liebe in Szene setzte. Immerhin ging es hier darum, den listigen „Verkehrsschreck“ zu vertreiben. Kein leichtes Unterfangen. Doch mit Hilfe von Hund „Schnuffi“ konnte der Bösewicht samt seinen falschen Ratschlägen letztlich direkt ins Polizeigewahrsam getrieben werden. Bevor auch Vogel „Watschel“ am Ende erfolgreich war und das Gedicht auswendig aufsagen konnte, welches den Kindern während der Vorführung quasi eingeimpft worden war: „Alle Kinder hier im Land, bleiben vor dem Kantstein stehen, schauen zuerst nach links, nach rechts, nach links, bevor sie gerade über die Straße gehen“, hallte es noch einmal wie im Chor. Ehe die geläuterten Youngsters tobenden Beifall spendeten.

Abgerundet wurde der Verkehrstag mit Sonderfahrten eines VHH-Busses durch die Stadt, auf deren Weg Polizist Andreas Finck noch einmal auf Gefahrenstellen wie Aufpflasterungen zur Geschwindigkeitsreduzierung einging. „Denn in gewisser Weise besitzen die Erhöhungen Zebrastreifencharakter. Sie sind aber keine“, so Finck, ehe Organisatorin Arlette Janson-Hagebölling vom Fachdienst Schule, Sport und Kultur sich zufrieden mit der Resonanz zeigte – und als „Kinderschminkerin“ auf der Veranstaltung die in einer Schlange wartenden Schüler praktisch im Akkord bediente.

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