A7 bei Quickborn : 27-Jähriger fährt mit Fahrrad auf dem Standstreifen

Ein junger Mann soll in der Nacht zu Donnerstag mit seinem Rad in Höhe der Raststätte Holmmoor auf der Autobahn 7 gefahren sein. Den Polizeibeamten gegenüber hatte er dafür einen klaren Grund parat.

shz.de von
12. Dezember 2013, 16:28 Uhr

Quickborn | Ein 27-jähriger Hamburger soll in der Nacht zu Donnerstag gegen 2.30 Uhr mit seinem Fahrrad in Höhe der Raststätte Holmmoor auf der Autobahn 7 gefahren sein. Dafür droht ihm jetzt ein Bußgeld von mindestens 100 Euro wegen unzulässigen Befahrens der Autobahn. Dies teilte Polizeisprecher Sönke Hinrichs mit.

Der 27-Jährige habe gegenüber den Beamten versichert, er habe sich jedoch etwas dabei gedacht, als er sein Fahrrad nahm und sich auf dem Standstreifen der Fahrtrichtung Süden gen Norden auf den Weg machte. Denn zuvor sei er mit einem Mercedes Sprinter in Richtung Hamburg unterwegs gewesen. Zwei Kilometer hinter der Raststätte Holmmoor habe das Fahrzeug eine Panne gehabt und der Fahrer daraufhin beschlossen, mit dem Rad zum Rastplatz zurück zu fahren, um Hilfe zu holen. Tatsächlich habe er dort einen Lkw-Fahrer getroffen, der mit dem 27-Jährigen zurück zum Pannenfahrzeug gefahren sei.

In der Zwischenzeit hätten allerdings mehrere Autofahrer den Notruf gewählt, um der Polizei den Falschfahrer auf der Autobahn zu melden. Funkstreifenwagen der Pinneberger Polizei und des Polizei-Autobahnreviers hätten daraufhin den Bereich an der A7 abgesucht und dabei den liegengebliebenen Sprinter und dessen Fahrer entdeckt.

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