26 Stimmen, ein Jubiläum

Der gemischte Cantate Chor mit den vier Gastsolisten Lino Ackermann (Vierter von links), Ulf Zastrau (Sechster von links), Fridtjof Schultz-Falke (Sechster von rechts) und Johanna Mohr (Dritte von rechts).
Der gemischte Cantate Chor mit den vier Gastsolisten Lino Ackermann (Vierter von links), Ulf Zastrau (Sechster von links), Fridtjof Schultz-Falke (Sechster von rechts) und Johanna Mohr (Dritte von rechts).

Der gemischte Cantate Chor Appen-Moorrege feiert 25-jähriges Bestehen / Georg Friedrich Händel auf dem Programm

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04. September 2018, 16:54 Uhr

Mit einem Konzert im Bürgerhaus Appen hat der Cantate Chor Appen-Moorege am Freitagabend sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Aus seinem Repertoire an Stücken wählte der 26-köpfige Chor „Acis und Galatea“ von Georg Friedrich Händel aus. Begleitet wurde er dabei von vier Solisten und einem musikalischen Ensemble.

Vor dem Konzert begrüßte der 1. Vorsitzende des Chores, Volker Behlke, die Gäste. Er dankte für die Unterstützung der beiden Gemeinden Appen und Moorrege und blickte auf die nicht immer einfache Vergangenheit des Chores zurück.

Im Jahr 1993 entstand die Gruppe aus einem Kirchenchor. Doch nach gerade eineinhalb Jahren zog die damalige Chorleiterin weg und der gemischte Cantate Chor stand lange Zeit vor einer ungewissen Zukunft. Umso dankbarer sei Behlke, dass Jörg Demel sich bereit erklärte, die Chorleitung zu übernehmen und den Chor zu einer musikalischen Einheit formte. „Unser Erfolg war dadurch programmiert. Das wussten wir damals natürlich noch nicht, heute ist es aber eine Gewissheit“, resümierte Behlke. Grob überschlagen habe der Chor in seinen 25  Jahren vor 7000 Zuhörern gesungen.

Karl-Heinz Weinberg, Bürgermeister der Gemeinde Moorrege war von dem Auftritt des Chores „hell auf begeistert“. Als Bürgermeister sei er stolz, dass so viele Moorreger in dem Chor mitsingen und bei dem Jubiläumskonzert so viele aus seiner Gemeinde gekommen sind, um ihren Chor zu hören. Auch sein Amtskollege aus Appen, Hans-Joachim Banaschak, war beeindruckt von dem, was er gesehen habe, besonders, da es sich um einen Chor aus Laien handele. Die Geschichte von Acis und Galatea ist eine tragische Liebesgeschichte. Einige ergänzte Zeilen sorgten bei dem Publikum dennoch für leises Gelächter. So wollte das Ungetüm Polyphem Galatea dazu überreden, bis halb zehn über die Reeperbahn zu gehen, doch Galatea wies ihn ab, weil der Kiez nicht ihr Revier sei.

Den Zuhörern gefiel das Konzert sehr gut. Anna Schröder, die früher selbst in einem Kirchenchor gesungen hat, lobte vor allem die tollen Stimmen des Chores.

Rohland von Campe, der sich das Jubiläumskonzert mit seiner Mutter Angelika anhörte, hättet nicht erwartet, dass „es in der Gemeinde so viele Gesangstalente“ gibt. Rolf-Dieter Kröger ist oft bei den Konzerten des Chores, vor allem, weil seine Frau im Chor mitsingt. Für die Zukunft wünscht er dem Chor nur das Beste: Viele Zuhörer, neue Mitglieder und dass sie weiterhin so viel Erfolg haben.

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