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Pinneberger Tageblatt

21. November 2017 | 18:45 Uhr

Frühlingsfest : 25 Jahre im Auftrag der Kinder

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Überraschende Spende an die Helfer. 95 Kinder in Betreuung.

Ellerbek | Die Hermann-Löns-Schule in Ellerbek nutzte ihr jährliches Frühlingsfest, um das 25-jährige Jubiläum ihres Elternvereins zu feiern. Wohl die meisten der 160 Grundschüler kamen in die Harbig-Halle und brachten ihre Geschwister, Eltern und Großeltern mit.

Außerdem folgten viele Ehemalige wie auch die Gründungsmitglieder des Vereins, Suzanne Vennemann, Eberhard Mathieu, Willem Anker, Wolfgang Heerwig und sogar die allererste Gruppenleiterin Karin Beste, der Geburtstagseinladung. Diese startete vor 25 Jahren mit elf Kindern. Andrea Schilling, seit 2009 Leiterin der Betreuungsgruppe im Rahmen der seit 2014 Offenen Ganztagsschule (OGTS), kümmert sich inzwischen mit 14 anderen Betreuern, drei Küchenfeen sowie zwei Ehrenamtlichen um 95 Kinder. Vennemann berichtete von der Skepsis bei der Gründung des Elternvereins, ob dieser denn überhaupt notwendig sei. „Die Berufstätigkeit bei Frauen ist doch so selten“,
erinnerte sich Vennemann an einige Reaktionen.

Heutzutage wäre der Schulalltag gar nicht mehr denkbar ohne seine OGTS. Angeboten werden hier unter anderem eine Hausaufgabenhilfe, Freizeitaktivitäten, Ausflüge und Feste – auch während der Schulferien. Dabei legt die Betreuungsgruppe besonderen Wert auf ihr ganzheitliches Konzept mit Förderung der Sozialkompetenz, Anleitung zur Konfliktlösung sowie Unterstützung der Eltern in Erziehungsfragen. Bürgermeister Günther Hildebrand (FDP) würdigte die Arbeit der Betreuer: „Was Ihr mit den Kindern macht, ist ganz großartig.“

Philipp Jürgen Müller, Unternehmer und Vater von Jonah (6) sowie Mikah (5), überraschte Schulleiterin Thorina Nielsen mit einem besonderen Jubiläumsgeschenk: Er spendete dem Elternverein 5000 Euro. „Es war eine ganz spontane Entscheidung. Das sind unsere Kinder. Das ist unsere Zukunft. Und Bildung ist das Wichtigste“, sagte der gebürtige Ellerbeker über seine großzügige Spende.

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