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Senioren-Union feiert Jubiläum in Rellingen : 25 Jahre Beratung junger Politiker

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Festredner und Ex-Wirtschaftsminister Jürgen Westphal mahnt, die Europawahl ernst zu nehmen.

„Gut und gemeinsam für Jung und Alt.“ Wie ein roter Faden zog sich dieser Slogan durch die Reden sowie Grußworte der prominenten Gäste während des Neujahrsempfangs der Senioren-Union im Kreis Pinneberg. Eingeladen hatte dieser nämlich nicht nur zum traditionellen Umtrunk am Anfang eines jeden Jahres, sondern auch zum Festakt anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Kreisverbands. Wichtig sei der Senioren-Union, so Vorsitzender Josef Werner, Jung und Alt bei der Lösung von Problemen zusammen zu bringen – deshalb habe man sich für das Motto entschieden.

Etwa 150 Besucher begrüßte Werner dazu im „Rellinger Hof“, darunter Vertreter des Landesverbands sowie etlicher Ortsverbände. Nach Angaben des Vorsitzenden hat der Kreisverband Pinneberg zurzeit 460 Mitglieder – mit leicht steigender Tendenz.

Von den Aktivitäten der zurückliegenden 25 Jahre berichtete Karl-Heinz Starck aus Hasloh, jetztiger Ehrenvorsitzender, Verbandsvorsitzender von 1999 bis 2013 und Träger der Konrad-Adenauer Medaille. Unterstützt wurde er von der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Linda Nehl. Nach eigenen Worten gehöre diese zum Inventar und war Ansprechpartnerin anlässlich der Gründung des Kreisverbands mit zunächst 60 Mitgliedern. Das damalige Ziel: „Sprachrohr für Senioren zu sein.“ Im Laufe der Zeit wurden sechs Ortsverbände gegründet, das Angebot unter anderem durch Bildungsreisen und Vortragsveranstaltungen erweitert und ein neues Ziel gesetzt: „Wir wollen als gleichberechtigte Partner mit den Jungen gemeinsame Politik für alle gestalten“, führte Starck aus und lobte die Zusammenarbeit mit dem Kreis-Vorsitzenden der CDU, dem Bundestagsabgeordneten aus Rellingen, Ole Schröder. In seinem Grußwort lobte Schröder die „erfolgreiche“, für ihn „wichtige“ Arbeit vom Kreisverband, „bei der Senioren-Union und Junge Union einen gemeinsamen Weg beschreiten“.

Den Festvortrag hielt der ehemalige Minister für Wirtschaft, Jürgen Westphal. Er begann diesen mit dem Verlesen einer Beitrittserklärung zur Senioren-Union. Unterzeichnet war diese allerdings nicht von ihm, sondern vom Rellinger Bürgervorsteher Dieter Schröder. Angemahnt hatte den Beitritt zuvor dessen Sohn Ole.

Nach Ansicht des Ministers außer Dienst werde die Europawahl im Mai von der CDU noch nicht so richtig wahrgenommen. Diese sei aber „ungeheuer wichtig“ für Jung und Alt sowie die weitere Zukunft, in der Deutschland eine große Rolle spielen und sich gegenüber den Großmächten durchsetzen müsse. Ebenso wichtig sei eine generationsübergreifende Politik, zumal der Anteil der Älteren zugenommen habe – und weiter zunehmen werde. Eingebunden werden müsse aber ebenso die junge Generation. „Wir können voneinander lernen“, sagte Westphal. Der Politiker hatte nicht nur mahnende, sondern auch lobende Worte parat: So sprach er dem Einsatz von Ehrenamtlichen in den unterschiedlichsten Funktionen seine Hochachtung aus.

„Ein herzliches Dankeschön für das riesige Engagement“, sagte auch Kreispräsident Burkhard Tiemann – jedoch an den Ehrenvorsitzenden Starck gerichtet. Dem Chef der Senioren-Union überreichte Tiemann zudem eine Urkunde für „vorbildliche“ Arbeit im Rahmen von Kultur, sozialen Belangen und politischer Bildung. Für den Kreispräsidenten stünden Jung und Alt vor neuen Herausforderungen, wichtig seien dabei Menschen, die nicht immer ihren eigenen Vorteil sehen.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von der Elmshorner Pianistin Maria Livaschnikova sowie dem Violine-Spieler und zweifachen Bundessieger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ Oliver Rau aus Kummerfeld.

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erstellt am 28.Jan.2014 | 16:00 Uhr

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