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Der Neue ist kein Unbekannter : 25-jähriger übernimmt das Vereinsheim des TuS Appen

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Alexander Vasel übernimmt das Vereinsheim des TuS Appen. Es soll einen neuen Namen für den Treff geben. Auch sind besondere Veranstaltungen geplant.

shz.de von
erstellt am 15.Okt.2014 | 16:00 Uhr

Appen | „Wir sind überzeugt, dass Alex der Richtige für unser Vereinsheim ist“, sagt Volker Behlke, stellvertretender Vorsitzender des TuS Appen. Alex heißt mit vollem Namen Alexander Vasel und ist der neue Pächter der Vereinsgastronomie am Almtweg in Appen. Behlke ist überzeugt, dass der Neue gut ankommt – „schließlich kennen ihn hier alle“, so Behlke.

Der gerade einmal 25 Jahre alte Vasel ist gebürtiger Appener, spielt in der ersten Herren-Mannschaft des TuS und hat in den vergangenen anderthalb Jahren bereits dem früheren Pächter geholfen. Nun steht er selbst in der Verantwortung. Er hat den Wechsel gleich durch einen neuen Namen dokumentiert. Aus der „App’s Sportsbar“ ist der „Sportlertreff chezA“ geworden. Eine doppeldeutige Bezeichnung.

Vasel erklärt, dass das Wort „cheza“ aus der Swahili-Sprache stamme und „Sport treiben“ bedeute. Der französischen Variante, bei der „chezA“ für „bei Alex“ stehe, könne er aber auch einiges abgewinnen, erklärt der 25-Jährige schmunzelnd.

Überhaupt fällt im Gespräch mit ihm auf, dass Vasel gerne lächelt und ganz unbefangen auf andere zugeht. „Mit schlechter Laune hat man in der Gastronomie nichts verloren“, sagt der neue Pächter. Gerade der Umgang mit anderen Menschen mache den Reiz seiner Arbeit aus. Dienstags bis freitags ist die Gaststätte immer ab 17 Uhr geöffnet. Am Sonnabend und Sonntag richten sich die Öffnungszeiten nach dem Spielbetrieb auf dem TuS-Sportgelände. Spätestens geht es um 15 Uhr los. Dann können im „chezA“ die Bundesligaspiele live im Fernsehen verfolgt werden. Dazu plant Vasel einmal pro Monat besondere Veranstaltungen, zum Beispiel ein Grünkohlessen.

Den TuS hat er vor allem durch seine Persönlichkeit beeindruckt. Mit den Worten „Ich bin das Konzept“ stellte er den TuS-Verantwortlichen seine Pläne vor – und stieß damit auf offene Ohren. „Alex kennt die Bedürfnisse der Sportler und kann hier Kontinuität reinbringen“, sagt Behlke. Auch die familiäre Unterstützung habe für ihn gesprochen. Seine Eltern Iris und Gerd Vasel sind ebenfalls Appener mit Leib und Seele und betreiben im Ort schon seit Ewigkeiten einen Pflanzenhandel. So durfte sich ihr Sohn schon darüber freuen, dass der Gaststätten-Vorplatz durch neue Pflanzen verschönert wurde. Seine Mutter will außerdem ihre gastronomische Erfahrung einbringen.

Der Vater verspricht dagegen Stammkunden. Er spielt in der Seniorenmannschaft des TuS und erklärt, dass sein Team in Zukunft das Bier nach dem Spiel mit Sicherheit bei seinem Sohn trinken wird.

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