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Schenefeld : 25.000 Euro für die Rettung des Weihnachtsmarkts

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Stadt nimmt Geld in die Hand, um den Weihnachtsmarkt attraktiver zu machen. Das Budendorf war sehr teuer – Zelte als Alternative.

shz.de von
erstellt am 19.Mär.2015 | 10:00 Uhr

Schenefeld | In diesem Jahr wird es vor dem Rathausplatz wieder einen Weihnachtsmarkt geben. Anders. Besser. Professioneller. Publikumsträchtiger. Die Hoffnung hat jedenfalls Schenefelds Politik – und ist bereit, Geld in die Hand zu nehmen, um den Adventsmarkt zu neuem Glanz zu verhelfen. Bis zu 25.000 Euro stehen für die Rettungsmission zur Verfügung. So viel Geld kann das Rathaus-Team als Organisator der Veranstaltung ausgeben. Das hat jetzt der Hauptausschuss beschlossen.

Fest steht: Der Markt soll über zwei Tage gehen. Und: Die Schenefelder Vereine und Verbände sollen die Veranstaltung weiter prägen, ohne durch Standmieten an der Refinanzierung beteiligt zu werden. Wenn die Stadt Einnahmen erzielen möchte, dann durch professionelle Anbieter im Bereich Kunsthandwerk, die ihre Verkaufsstände im Ratssaal aufstellen werden.

Mehr Ambiente: Auf dem Rathausplatz sollte ein kuscheliges Budendorf mit bis zu 30 Hütten entstehen. Doch allein für Miete und Aufbau müsste die Stadt fast 17.000 Euro investieren. Angesichts der hohen Kosten schlug Dr. Christina Quellmann von den Schenefelder Rotariern vor, statt auf Buden auf Zelte zu setzen. „Die Rotarier haben damit gute Erfahrungen gemacht“, betonte sie.

Mehr Attraktivität: „Der Weihnachtsmarkt muss wieder zu einem Anziehungspunkt für alle Schenefelder werden“, sagte OfS-Ratsherr Andreas Wilken. Er erinnert sich an frühere Zeiten zurück, in denen dies der Fall war. In den vergangenen Jahren kam der Markt eher trostlos daher, wurde von immer weniger Bürgern besucht. Vergangenheit: Der Weihnachtsmarkt lebt. „Er ist identitätsstiftend“, sagte SPD-Fraktionschef Nils Wieruch. Schenefelds Bürgermeisterin Christiane Küchenhof hatte sich mehrfach für den Erhalt des Weihnachtsmarkts stark gemacht, sogar zu einem Ideen-Workshop eingeladen. Sie wies darauf hin, dass Schenefeld in diesem Jahr für das Stadtfest und Oktoberfest quasi kein eigenes Geld investieren muss. Nur die BfB wollte der eingeleiteten Rettungsmission nicht zustimmen. Fraktionschef Manfred Pfitzner plädierte dafür, die Veranstaltung an den Weihnachtsmarkt im „Stadtzentrum“ anzudocken. Doch das ist laut Küchenhof zeitlich gar nicht möglich. Die Idee könne nach Rücksprache mit dem Centermanagement verworfen werden. Ob Bude oder Zelt: Vereine und Verbände sollen die Möglichkeit bekommen, sich die Stände über zwei Tage auch zu teilen. Beim Neustart des Weihnachtsmarkts rücken die Schenefelder ganz eng zusammen.

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