Kreis Pinneberg : 25.000 Euro für den Sport

Die geförderten Vereine aus dem Kreis Pinneberg entsendeten Vertreter zur Zuschussübergabe in die Halle  der Halstenbeker Turnerschaft.
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Die geförderten Vereine aus dem Kreis Pinneberg entsendeten Vertreter zur Zuschussübergabe in die Halle der Halstenbeker Turnerschaft.

Vom Billardtisch bis zur Basketballanlage: Die Sparkasse Südholstein liefert das Geld für 28 sportliche Projekte im Kreis Pinneberg.

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27. November 2013, 16:00 Uhr

Die kleine Sporthalle der Halstenbeker Turnerschaft war gerammelt voll: Zu den Feierlichkeiten der Sportförderfonds von der Sparkasse Südholstein in Zusammenarbeit mit dem Kreissportverband (KSV) Pinneberg schickten die geförderten Vereine mehr als 30 Vertreter. 25 000 Euro schüttete das Geldinstitut in diesem Jahr an die Sportvereine aus, die sich im Vorfeld mit ihren Projekten bewerben konnten.

„Wir engagieren uns in der Region und für die Region und ein Ausdruck unseres Engagements ist der Sportförderfonds in Zusammenarbeit mit dem KSV“, sagte Andreas Knappe, Fililaldirektor Süd der Sparkasse Südholstein, vor den versammelten Vereinsvertretern aus dem Kreisgebiet. Zusammen mit dem KSV wurden aus den 35-Bewerberprojekten 28 ausgewählt. „Die Höhe der jeweiligen Zuschüsse richtet sich etwa danach, wieviele Jugendliche der Verein hat“, sagte KSV-Geschäftsführer Karsten Tiedemann. Sechs Vereine aus dem Kreis Pinneberg waren dieses Mal dabei, die noch nie aus dem Sportförderfonds bedacht wurden.

Das Geld stammt aus der Sparkassen-Aktion „PS-Lotterie-Sparen“: Dabei erwerben die Teilnehmer für fünf Euro ein Los. Vier Euro davon werden gespart, der Rest geht größtenteils in einen Lostopf. Ein kleiner Teil geht an den Sportförderfonds, mit dem dann jährlich sportliche Projekte im Kreis ermöglicht werden.

Die Vereine haben dieses Jahr Zuschüsse für die unterschiedlichsten Projekte bekommen. Jugendboote, Billardtische, eine mobile Basketballanlage oder auch Fitnessgeräte – das Volumen aller Projekte zusammen beträgt mehr als 77 000 Euro.

Die Elmshorner Wasserpaddler haben beispielsweise ein neues Großgewässerkajak sowie ein Wildwasserkajak angeschafft. „Wir haben in Kollmar im Kreis Steinburg die Elbe vor der Tür“, berichtete Frank Meier den Anwesenden von den Aktivitäten. In zwei Jahren will der Elmshorner Verein ein Rennen im Großgewässerbereich organisieren. „Außerdem wollen wir mehr Leute für den Sport begeistern“, sagte Meier.

Bis zum 1. Juli 2014 können Sportvereine für den kommenden Sportförderfonds Anträge einreichen. Nähere Informationen gibt es unter der Telefonnummer (0 41 01) 2 42 47 oder auf der Internetseite des KSV.

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