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„Bühne frei fürs Adlon der Schulen“ : 21.5-Millionen-Euro-Bau in Halstenbek

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Empfang mit 250 Gästen zur Eröffnung des Borchert-Gymnasiums. Aula-Technik wird nachgebessert.

von
erstellt am 12.Sep.2015 | 16:00 Uhr

Halstenbek | Ein Jahr. Mehr nicht. So lange brauchte der Bauherr Hochtief PPP Solutions, um den etwa 21,5 Millionen Euro teuren Neubau des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums (WoBo) am Bickbargen in Halstenbek hochzuziehen. Etwa 1000 Schüler und 80 Lehrkräfte streifen seit Schulbeginn am 31. August durch drei Stockwerke. Gestern stießen 250 Gäste beim Empfang auf das Bauwerk an.

Alles vom Feinsten mit frischen Grüntönen, warmem Orange und sonnigem Gelb zur Orientierung, die Flure mit natürlichen und schallisolierenden Kautschukböden – das Gebäude sei mit seinen etwa 11.600 Quadratmetern Bruttogeschossfläche mit Mensa, Aula für 500 Personen und der Bücherei Krupunder eines der modernsten Schulgebäude im südlichen Schleswig-Holstein, betonte Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann. Und die Rathaus-Chefin legte noch einen drauf: „Bühne frei für das Adlon der Schulen.“

Damit reagierte Hoß-Rickmann auch auf die jüngste Kritik von Schülern und Kulturkreis, dass es mit der Bühnentechnik noch hapere. Etwa 20  000 Euro würden fehlen, um künftig Aufführungen auf Profi-Niveau zu ermöglichen. Und Hoß-Rickmann versprach: „Die technischen Mängel werden abgestellt. Und mit der Stagebox für mehrere Mikrofone wird es auch noch klappen.“

Die Verwaltungsleiterin lobte gemeinsam mit Bürgervorsteher Otto Sajitz ausdrücklich die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Hochtief: „Nach der erfolgreichen Fertigstellung freuen wir uns auf die nächsten 18 Jahre, in denen wir gemeinsam mit Hochtief und dessen Partner SPIE für den reibungslosen Betrieb des Neubaus sorgen werden.“ Namentlich hob Hoß-Rickmann Projektleiter Reinhard Hahn und Bauleiterin Birgit Meise hervor, bedankte sich für den aufopferungsvollen Einsatz von Madlen Biermann vom Fachdienst Schule sowie Jörg Reikat aus dem Bauamt und Marius Mählmann, Projektleiter von Hochtief. Sie zeigte sich beeindruckt von der Professionalität des 13-köpfigen Bauteams von Hochtief Hamburg.

Die Schüler der Theater AG revangierten sich auf ihre Weise – mit einer furiosen Darbietung einer Schlüsselszene aus dem bekannten Musical „Grease“. Die Choreographie war so beeindruckend, dass Landrat Oliver Stolz, als Vorsitzender der Stiftung Landdrostei, eine Kooperation mit „Drostei unterwegs“ anbot. Der alte, asbestverseuchte Baukörper aus den 1970er Jahren wird derzeit abgerissen, die neuen Außenanlagen – Pausenbereiche, Stellplätze für Autos und Fahrräder – werden neu gestaltet. Fertigstellung: im Frühjahr 2016.

Beim Bürgerempfang am 27. September werden von 12 bis 16 Uhr Führungen durch den Neubau angeboten.
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