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Vertrag unterschrieben : 2018 rollen auf dem Ilo-Gelände die ersten Bagger an

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Stadt Pinneberg und der Hamburger Investor Matrix unterschreiben einen Vertrag. 360 Wohneinheiten An der Mühlenau geplant.

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erstellt am 23.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Pinneberg | Die Tinte ist bereits getrocknet: Die Stadt Pinneberg und der Hamburger Investor Matrix haben den städtebaulichen Vertrag über die Quartiersentwicklung des ehemaligen Ilo-Geländes An der Mühlenau unterzeichnet. Das Schriftstück regelt wichtige Fragen der Umsetzung und Finanzierung des dort geplanten Mühlenauquartiers.

Die Freude bei den Beteiligten ist groß: „Die Entwicklungsbemühungen für dieses Gebiet dauern schon fast 20    Jahre an. Unser Vertragsabschluss ist nun der erste Schritt zu einer tatsächlichen Entwicklung dieses zentrumnahen Gebiets“, erklärte Klaus Stieghorst, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Bauen.

„Mit dem Abschluss dieses Vertrages ist ein Meilenstein geschafft. Pinneberg bekommt ein fantastisches neues Quartier mit hoher Wohnqualität“, sagte Martin Schaer, Geschäftsführer der Matrix Immobiliengruppe. Bereits im Mai 2016 hatte der Ausschuss für Stadtentwicklung mit den Stimmen von CDU und SPD einen Entwurf zum städtebaulichen Vertrag mit dem Büro Matrix abgesegnet. Doch dann tat sich monatelang nichts.

„Ich habe nie daran gezweifelt, dass es zum Erfolg führen wird“, sagte gestern Gerhard Thomssen (SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung. Er sei stets im Kontakt gewesen mit den Geschäftsführern von Matrix. Wegen redaktioneller Änderungen habe es ein bisschen gedauert. „Der städtebauliche Vertrag entspricht inhaltlich voll der Beschlussfassung der politischen Gremien“, sagte Thomssen.

75.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche

Diese sieht vor, dass auf dem Gelände, auf dem bis 1990 die traditionsreichen Ilo-Motorenwerke beheimatet waren, 75.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche für Wohnen und Gewerbe entstehen. 50.000 Quadratmeter sind für Wohneinheiten vorgesehen, 25.000 Quadratmeter für Gewerbeansiedlungen. Auf 360 Wohneinheiten hatten sich die Politiker von SPD und CDU sowie Matrix in ihrem Papier geeinigt – davon mindestens 20 Prozent als sozial geförderter Wohnraum.

Für das Architekturkonzept zeichnet das Elmshorner Büro GRS Reimer Architekten verantwortlich. Sie haben bereits erste städtebauliche Ideen für den Wohnungsbau entwickelt: Geplant sind Gebäude mit bis zu sechs Geschossen und Frei- und Grünflächen. Mindestens 360 Stellflächen werden eingerichtet. Zusätzlich soll es einen Park-and-Ride-Platz mit 20 bis 40  Plätzen am Bahnhof geben. Das weitere Planungsverfahren soll nun mit der Stadt vorangetrieben werden, um im ersten Quartal 2018 mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Über die Höhe der Investition bewahrt der Investor Stillschweigen. Sie dürfte wohl im zweistelligen Millionenbereich liegen.

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